
17. Oktober – Internationaler Tag zur Beseitigung der Armut
Armut ist in der Schweiz häufig nicht auf den ersten Blick sichtbar. Betroffene gehen arbeiten, kümmern sich um ihre Familien und nehmen am gesellschaftlichen Leben teil. Dennoch reicht das Einkommen oft nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken. Steigende Mieten, höhere Krankenkassenprämien, Energiepreise und teurere Lebensmittel verschärfen die Situation vieler Menschen zusätzlich.
Zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober möchten wir auf diese oftmals verborgene Realität aufmerksam machen. Hinter jeder Armutsbiografie steht eine persönliche Geschichte: Eine Krankheit, der Verlust des Arbeitsplatzes, eine Trennung, eine IV-Rente, ein geringes Einkommen oder unerwartete Ausgaben können dazu führen, dass Menschen in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Armut kann jede und jeden treffen. Als Sozialdienst der Pfarrei St. Anton begleiten wir regelmässig Menschen aus der Region, die Unterstützung benötigen. Neben der finanziellen Beratung geht es dabei oft auch darum, Hoffnung zu vermitteln, gemeinsam Lösungen zu finden und Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu stärken.
Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich zu unserem Solidaritätsstand am Freitag, 16. Oktober, von 11.00 bis 17.00 Uhr vor dem Coop an der Bahnhofstrasse 18 ein. Gemeinsam mit der Strick- und Häkelgruppe verkaufen wir selbstgebackene Kuchen sowie liebevoll gefertigte Strick- und Häkelarbeiten. Der gesamte Erlös fliesst direkt in die Unterstützung von armutsbetroffenen Menschen aus unserer Region. Mit den Einnahmen finanzieren wir Einkaufsgutscheine und leisten unkomplizierte Hilfe dort, wo sie dringend benötigt wird.
Mit Ihrem Besuch können Sie nicht nur regionale Handarbeit und feinen Kuchen geniessen, sondern auch ein Zeichen der Solidarität setzen. Gleichzeitig informieren wir über die Arbeit unseres Sozialdienstes und zeigen auf, welche Unterstützungsangebote Menschen in schwierigen Lebenslagen zur Verfügung stehen.
Jeder Einkauf hilft. Jede Begegnung schafft Verständnis. Jede Unterstützung macht einen Unterschied.
Wir freuen uns, Sie am 16. Oktober an unserem Stand begrüssen zu dürfen und danken Ihnen bereits heute herzlich für Ihre Solidarität.
Isabel Minck, Sozialarbeiterin



