Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit

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Mit dem Aschermittwoch beginnt in der Schweiz und in der ganzen Christenheit die vierzigtägige Fastenzeit und damit der Osterfestkreis. Der Tag lädt zu Besinnung, Umkehr und innerer Neuorientierung ein.

Seinen Namen verdankt der Aschermittwoch einem alten kirchlichen Brauch: Im Gottesdienst wird die Asche der im Vorjahr gesegneten Palmzweige geweiht und den Gläubigen als Kreuz auf die Stirn gezeichnet oder auf das Haupt gestreut. Dieses Aschenkreuz gehört zu den Sakramentalien und wird begleitet von den Worten: „Kehre um und glaube an das Evangelium“ oder „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“. Es erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen und ruft zugleich zur Umkehr auf.

Die Fastenzeit erinnert an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste verbrachte. Der Aschermittwoch ist in der katholischen Kirche ein Fast- und Abstinenztag, an dem traditionell auf Fleisch verzichtet und nur eine Hauptmahlzeit eingenommen wird. Fasten meint jedoch mehr als Verzicht: Es ist eine Einladung, das eigene Leben bewusster zu gestalten und Raum für Gott zu schaffen.

Das Ritual der Asche berührt viele Menschen, weil es uns mit der Begrenztheit unseres Lebens konfrontiert. Gleichzeitig ist das Aschenkreuz ein Hoffnungszeichen. Die Asche stammt von Palmzweigen, die auf Ostern verweisen und daran erinnern, dass Gott in Jesus Christus den Tod überwunden hat.

Der Aschermittwoch lädt dazu ein, innezuhalten, ehrlich auf das eigene Leben zu schauen und es neu auf Gott hin auszurichten – im Vertrauen auf die Hoffnung von Ostern.

Dazu laden uns die folgenden Gottesdienste mit dem Zeichen der Asche ein: 
Eucharistiefeier – Mi, 18. Februar, 9 Uhr, im ökumenischen Kirchenzentrum Romana 
Santa Messa – Mi, 18. Februar, 19 Uhr, in der Kirche St. Anton
Eucharistiefeier – Do, 19. Februar, 9.30 Uhr, in der Kirche St. Anton


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