Virtueller Rundgang durch den Basler Zolli.
Mehr als spannend war die Präsentation, mit der uns Rolli Stuber am letzten Mittwoch verwöhnt hat. Es war ein Genuss für die Augen. Die vielfältigen Aufnahmen der Tiere, teilweise hautnah, waren nicht nur eine Farbenpracht, sondern auch von hoher Qualität.
Rolli’s Art die Bilder zu kommentieren war sehr angenehm. Mit da und dort einer Prise Humor, dazu viele wissenswerte Informationen über die Lebensweise und Charakterzüge der Tiere, konnte er das Publikum im Bann halten.
Die am Anfang gezeigten Bilder aus dem Zooarchiv, wie die Elefanten damals vom Zoo zum Allschwiler Wald spazieren gingen, oder wie Kinder auf den Rücken dieser imposanten Tiere reiten durften, haben bei einigen erlebnisvolle Erinnerungen aus früheren Zeiten hervorgerufen.
Anhand des Zolliplans ging es dann von einer Tiergruppe zur anderen (die Reihenfolge habe ich mir nicht gemerkt): zu den Affen, Giraffen, Löwen, Schneeleoparden, Flamingos, Strausse, Störche, Nashörner, Kudus, um nur einige zu nennen. Selbstverständlich auch zu den Seelöwen, eines der wenigen Gehege, wo die Pfleger noch rein gehen und somit eine Beziehung zu den Tieren aufbauen können. Auch das Krokodil, das stundenlang im Wasser liegen kann und einfach nur beobachtet, war zu sehen. Die Pinguine, die übrigens bis zu 40 Jahre alt werden können, fehlten auch nicht.
Zur Zeit ist auch wieder der Eisvogel mit seinen schillernden Farben im Zolli zu sehen, auch ihn konnten wir bewundern. Faszinierend waren auch die Aufnahmen über den Zärtlichkeitsaustausch innerhalb einiger Tiergruppen. Beeindruckend war am Schluss der Rundgang durchs Vivarium mit Details über einige der Fische, ihre Namen, Eigenschaften und der riesigen Palette an Farben und Formen. Landschafts- und Blumenaufnahmen bereicherten zwischendurch die Präsentation.
Mit grossem Applaus wurde Rolli Stubers Präsentation honoriert. Danke Rolli! „Es isch sehr schön gsi!“ und „die Bananenschnitte, die ihr zum Zvieri serviert habt, war sehr fein!“ sind ein paar der Rückmeldungen dieses Nachmittags. Herzlichen Dank allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben.
Denise Meyer




