Kasachstan: Aus zwei Wochen wurden 19 Jahre

Bildquelle: KIRCHE IN NOT (ACN)

Kasachstan ist mit 2,7 Millionen Quadratkilometern das neuntgrösste Land der Welt und dank reicher Öl-, Gas- und Uranvorkommen ein wirtschaftliches Schwergewicht Zentralasiens. Rund zwei Drittel der 19 Millionen Einwohner sind sunnitische Muslime. Christen bilden eine Minderheit, Katholiken mit etwa einem Prozent eine sehr kleine. Obwohl Kasachstan rohstoffreich ist, profitieren viele Menschen kaum vom Wohlstand. Katholiken gehören oft zu den wirtschaftlich Benachteiligten. Das Hilfswerk Kirche in Not (ACN) unterstützt die Kirche vor Ort mit Messstipendien, Fahrzeugen, Existenzhilfe für Ordensleute und der Förderung von Jugendarbeit. Allein 2024 stellte das Hilfswerk rund 450 000 Franken für Projekte in Kasachstan zur Verfügung.

In diesem Umfeld wirkt seit 2008 der österreichische Pater Leopold Kropfreiter. Er betreut mehrere abgelegene Pfarreien und ist seit 2013 auch Missiodirektor. Die ersten Eindrücke waren für ihn schockierend: industrielle Tristesse, Armut, Alkohol- und Drogenprobleme. Aus den geplanten zwei Wochen wurden inzwischen 19 Jahre.

Am Donnerstag, 26. Februar, um 9.30 Uhr wird Pater Leopold Kropfreiter beim Gottesdienst in der Kirche und dem anschliessenden Kaffee über sein Tun und seine Erfahrungen in Zentralasien berichten.

Interessierte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen und mit ihm ins Gespräch zu kommen.


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