
Die Gruppe freut sich jedes Jahr auf diesen besonderen Tag, wo sie gemeinsam etwas unternehmen können. Der diesjährige Ausflug führte uns in den Kanton Aargau nach Bad Zurzach, den wir über einen Umweg erreichten, weil ich die Autobahn-Ausfahrt verpasste. Wir kamen deswegen in den Genuss einer wunderschönen Landschaft und lauschigen ruhigen Örtchen.
Angekommen, besuchten wir als erstes den Donnerstags-Gottesdienst im Verena Münster. Anstatt eines Wort-Gottesdienstes erwartete uns eine Eucharistiefeier mit Priester Andreas Bitzi, der ein paar Tage vorher mit der Gemeindeleiterin vom Verena Münster, Cordula Napieraj, telefoniert hatte, um unseren Besuch anzukündigen. Wir wurden von ihr herzlich begrüsst und willkommen geheissen. Es gab eine Auslegung über das „Vater unser“ in Form eines möglichen Dialogs zwischen Gott und der Beterin. Dieser Moment der Einkehr, war ein wunderbarer Auftakt in einen sehr gelungenen Tag. Anschliessend gönnten wir uns im Restaurant Höfli eine Pause mit Kaffee und Gipfeli, bevor es dann für eine Führung zurück ins Verena Münster ging. Frau Knopf erzählte uns die Legende der heiligen Verena, die Bedeutung des Kruges und des Kammes und meinte, wir sässen inmitten auf der römischen Strasse, welche der damaligen ersten Kirche weichen musste. Wir kamen in den Genuss einer besonderen Freske von Verena, die hinter dem Hochaltar an der Wand steht – versteckt vor den Blicken der Besucherinnen und Besucher. Die Krypta, wo scheinbar das Grab der Heiligen steht, barg ein Geheimnis. Man sagt, wer die heilige Verena in der Herzgegend berührt, spüre eine besondere Kraft.
Geistlich gestärkt gingen wir Mittagessen, wo uns etwas für unser leibliches Wohl erwartete – ein feines 3-Gang-Menu. Wer noch fit genug war, machte einen Abstecher nach Aarau, um einen kurzen Stadtbummel zu machen. Die Altstadt und ihre kleinen Geschäfte luden zum Lädele ein, was die etwas kleinere Gruppe sehr genoss. Eine Teilnehmerin, die im Moment viel Stress hat, meinte, sie habe diese willkommene Auszeit sehr genossen. Also alles in Allem ein ereignisreicher und erfüllender Tag für alle.
Isabel Minck, Sozialarbeiterin









