Rückblick Pfarreifest

Pfarreifest 2026

Unser Pfarreifest zum Patrozinium war ein sehr gelungener Anlass.

Gestartet wurde mit einem sehr gut besuchten Gottesdienst, der deutsch-italienisch gefeiert wurde und mit 12 Ministrantinnen und Ministranten sehr feierlich war. Thematisch wurden die vielfältigen Herkunftsländer und -sprachen unserer Pfarreimitglieder in den Blick genommen, die aus ca. 35 Nationen stammen. Fürbitten in neun Sprachen und eine Gabenbereitung mit Gläubigen, die in sechs verschiedenen Landestrachten mitwirkten, machten die Vielfalt hörbar und sichtbar. Der Frauenchor Pratteln bereicherte den Gottesdienst zusätzlich mit vier Liedern verschiedenster Art.

Am Ende des Gottesdienstes wurde Antoniusbrot gesegnet und an alle Anwesenden verteilt.

Beim Apéro, den der KGR offerierte, erfreute der Frauenchor alle zusätzlich mit einigen Liedern.

Dann wurde die Küche geöffnet und alle fanden einen Platz und etwas Gutes zu essen. Ein vielfältiges Programm mit Gesang, Tanz, Kinderprogramm, Lotterie und Clown erfreute alle bis in die Nachmittagsstunden.

Allen Helferinnen und Helfern herzlichen Dank fürs Engagement und allen fürs Kommen und Mitfeiern.

Barbara Metzner und Rosa Calicchio

Kurzprotokoll der Kirchgemeindeversammlung vom Dienstag, 9. Juni 2026

An der Kirchgemeindeversammlung nahmen 25 Stimmberechtigte sowie zwei Gäste teil. Es wurden folgende Beschlüsse gefasst:

• Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 13. November 2025 wurde einstimmig genehmigt.
• Die Jahresrechnung 2025 wurde mit einem Aufwand von CHF 1’203’885.03 und einem Ertrag von CHF 1’223’391.07 genehmigt. Zudem wurden die Bildung von Vorfinanzierungen sowie ausserordentliche Abschreibungen in der Höhe von insgesamt CHF 154’000.– beschlossen. Daraus resultiert ein Mehrertrag von CHF 19’506.04, der dem Eigenkapital gutgeschrieben wird. Die Prüfungskommission beantragte der Kirchgemeindeversammlung die Genehmigung der Jahresrechnung 2025. Der Verwalterin wurde für ihre saubere, sorgfältige und gewissenhafte Arbeit herzlich gedankt.

Bauten und Betriebe
Die Verwaltung informierte über die laufenden Bauprojekte. Die Sanierung des Flachdachs beim Romana konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Zu den weiteren Projekten gehören die Balkonsanierung am Pfarrhaus, der Ersatz der Fenster im ersten Stock sowie die für 2027 geplante Renovation der Waschküche. Zudem werden die Fluchtwege in Kirche und Saal überprüft und den aktuellen Anforderungen angepasst.

Aktuelles aus dem Kirchenrat
Im Frühjahr fand eine Klausur des Kirchenrats statt. Die konstruktiven und zukunftsorientierten Gespräche lieferten wertvolle Impulse für die weitere Entwicklung der Kirchgemeinde.
Zur Entlastung des Bauressorts wurde eine Baukommission eingesetzt. Diese wird von Roland Meyer und Vincenzo Zigarillo gebildet.
Zudem hat sich eine neue Romana-Gruppe formiert, die das Pfarreileben künftig bereichern wird.

Rückblick auf das Pfarreijahr 2025
Mit zahlreichen Bildern und schönen Eindrücken wurde auf ein aktives und erfolgreiches Pfarreijahr zurückgeblickt. Besonders hervorgehoben wurde die harmonische ökumenische Zusammenarbeit. Ein herzlicher Dank gilt Barbara Metzner für ihr grosses Engagement.

Das Pfarreifest 2027 wird neu organisiert. Für die Planung und Durchführung wird ein neues OK-Team gesucht.

Abschliessender Dank
Allen Beteiligten gilt ein herzlicher Dank und grosse Anerkennung für ihr engagiertes Wirken und ihr Wohlwollen im Dienst unserer Kirche.

Pratteln, Juni 2026

Rosa Calicchio
Kirchgemeindepräsidentin Römisch-katholische Kirchgemeinde Pratteln-Augst

Barockperle an der Aare

Bei schönstem Wetter fand der diesjährige Ausflug der Jubilare- und Krankenbesuchsgruppe nach Solothurn statt.

Nach der Anreise haben wir im Café Suteria ein feines Croissant und einen Kaffee genossen. Ein kurzer Stadtbummel durch die geschichtsträchtige Stadt der Zahl elf durfte nicht fehlen: Brunnen, Treppen, Fensterachsen und sogar Glockenschläge scheinen der symbolträchtigen Zahl 11 zu folgen.

Vor dem Mittag bot uns Herr Von Arx, der «Stadtverführer», eine spannende Führung durch die Jesuitenkirche und die St.-Ursen-Kathedrale mit Besuch des Domschatzes. Herr Von Arx verstand es, uns zu begeistern, und die Zeit verflog im Nu.

Anschliessend wartete in der «Couronne» ein wunderbares, exquisites Menü auf uns. Frisch gestärkt wanderte ein Teil der Gruppe in die Einsiedelei, während der andere mit dem Auto dorthin fuhr. Zum Abschluss des Tages feierten wir eine kleine Andacht in der Kapelle. Eine Erfrischung im Restaurant Einsiedelei rundete den wunderbaren Ausflug ab, bevor es wieder auf den Heimweg ging.

Isabel Minck, Sozialarbeiterin

Rückblick 3 x 20 vom 8. April 2026: Tulpen aus Amsterdam

Das sonnige Wetter passte perfekt zum blumigen Nachmittag, mit dem Thema «Tulpen aus Amsterdam. Der Anlass wurde durchaus positiv bewertet:

 «Die Vielfalt der ausgesuchten Tulpen und sonstigen Blumen war überwältigend, wunderschöne Aufnahmen!». «Es war sehr informativ, sehr interessant!».

«Die Kurzfilme über die Tulpen brachten neue Erkenntnisse, die man so nicht gewusst hätte!». «Es war spannend, mir hat es sehr gut gefallen!».

Herzlichen Dank an Roland Meyer, der mit viel Hingabe die Zusammenstellung der Kurzfilme und Fotos vorgenommen und sie souverän präsentiert hat.

Weitere Rückmeldungen waren:

«Die Kombination vom informativen und musikalischen Teil war nach meinem Geschmack!».

«Der Nachmittag war unterhaltsam, freundlich und lustig!».

«Es war ein geselliger Anlass mit einem sehr feinen Zvieri!».

«Es hat Spass gemacht, auch zu singen, schaukeln und tanzen!».

Diesbezüglich gebührt unseren Dank dem Musiker Merlin, der im Laufe des Nachmittags es geschafft hat, das Publikum zu einer immer entspannteren Atmosphäre mitzureissen.

Denise Meyer fürs 3×20 Team

8. Frauezmorge plus … Impulse für ein gesundes Hirn

Das 8. Frauezmorge plus … des Kath. Frauenvereins Pratteln-Augst vom 18. April 2026 war ein voller Erfolg und mit über 90 Teilnehmerinnen ausgebucht.

Nach einem feinen Zmorge mit selbstgebackenen Broten, feinen Konfitüren und einem frischen Birchermüesli begrüsste Gabriela Esteban die aus Fernsehen und Printmedien bekannte Neurowissenschaftlerin Dr. Barbara Studer. Barbara Studer ist Mitbegründerin und CEO der Hirncoach AG, Musikerin und Dozentin. Mit Geigenbegleitung stimmte sie «A lovely day» an und schuf damit einen gelungenen Einstieg in ihr Referat. Musik und Singen stimulieren das Hirn.

Für die Erhaltung der Neuroplastizität, der Fähigkeit des Hirns, sich lebenslang strukturell und funktionell zu verändern, sind ausgewogene Ernährung, Entspannung und mentale Gesundheit zentral. Auch Bewegung, am besten in der freien Natur, hält das Hirn fit. Jeder Schritt zählt! Gesunder Schlaf sowie Gebet und Meditation helfen dem Hirn, zur Ruhe zu kommen. Bei Angst und Stress ist die Denkfähigkeit eingeschränkt. Das Hirn ist nicht nur ein Denkorgan, sondern auch ein Fühlorgan. Groll, Hader und Einsamkeit erhöhen das Demenzrisiko.

Für Barbara Studer ist lebenslanges Lernen eine Grundhaltung. Das Hirn liebt Herausforderungen und Neugier. Im Alter wird es nicht abgebaut, sondern neu strukturiert und reorganisiert. Die Lernkurve ist bei Jung und Alt vergleichbar, wobei Ältere mehr Wiederholungen benötigen. Ein gutes Gedächtnis ist ein trainiertes Gedächtnis. Auch soziale Kontakte, Lachen und Dankbarkeit sind förderlich.

Nach dem gemeinsam gesungenen Lied «Die Gedanken sind frei» beantwortete Barbara Studer interessante Fragen aus dem Publikum. Jacqueline Füeg dankte der Referentin, allen Gästen und Helferinnen und verabschiedete alle mit dem Hinweis auf die kommende 90. Jubiläumsversammlung des kath. Frauenvereins Pratteln–Augst Ende Mai.

Jacqueline Füeg

Rückblick 3 x 20 vom 4. März 2026: Unbekanntes Bulgarien

Eher unkonventionell verlief der letzte 3 x 20 Anlass. Es war eine grosse Überraschung als 7 Frauen in farbenfrohen, bulgarischen Trachten aus verschiedenen Gegenden ihres Landes den Saal betraten. Davon war in der Programmankündigungen nichts erwähnt!

Noch überraschter war das Publikum als Heinz Pfirter das erste Foto mit Musik zeigte und die Frauen sofort ehrfürchtig aufstanden. Nachdem Heinz erklärt hatte, dass am Vortag der Bulgarische Nationaltag war, standen die meisten anderen Gäste ebenfalls auf. Es war ein andächtiger Moment! Mit dem ersten Horo, einem traditionellen Volkstanz, entstand eine entspannte Stimmung und einige schlossen sich dem Reigen an. Die anderen schauten vergnügt zu.

Danach stellten sich Dafina Pfirter, ebenfalls in einer wunderschönen Tracht, und danach ihr Mann Heinz vor. Mit verschiedenen Fotos von den zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Landes und spannenden Anekdoten, auch zu persönlichen Erlebnissen, wurde uns ein Stück Bulgarien näher gebracht. Beim Erzählen spürte man deutlich die liebevolle Verbundenheit des Ehepaars mit Dafinas Heimat. Eindrücklich waren die Berichte von den Projekten, die sie seit Jahrzehnten vor allem in Dimitrovgrad unterstützen, eine Stadt, wo Dafina als erste Frau den Ehrenbürgerin Titel wegen ihrem Sozialengagement erhielt.

Im weiteren Verlauf des Nachmittags wurden wir von unseren bulgarischen Gästen nicht nur mit weiteren Tänzen verwöhnt, sondern auch mit mitgebrachten Spezialitäten ihres Landes.

Auch der Osterhase kam zu Besuch und beglückte das Publikum mit einer Rede und seinen wunderbaren Hasen mit Schoggistengelis bepackt.

Auch wenn nicht alles am Schnürchen verlief, war es ein warmherziger, erfreulicher Nachmittag. Ein herzliches Dankeschön Dafina und Heinz, der Tanzgruppe aus Freiburg und allen, die zum guten Gelingen des Anlasses beigetragen haben.

Denise Meyer

Rückblick Rosenverkauf am Aktionstag

Bildquelle: Pfarrei St. Anton, Assunta D’Angelo

Bei sehr regnerischem und kaltem Wetter wurden am Samstag, 14. März, über 100 Rosen und viele Blumenwiesensamen vor der Migros und der Metzgerei Brand verkauft. Wir konnten die Summe von rund Fr. 850.- in bar, Fr. 80.- via Twint und Euro 5.- einnehmen. Somit konnten wir den Aktionstag für das Recht auf Nahrung sowie die Kampagne von Fastenaktion und HEKS/Brot für Alle unterstützen. Das schlechte Wetter beeinflusste leider auch den Verkauf negativ, aber die Verkäuferinnen und Verkäufer waren mit demselben Engagement wie jedes Jahr im Einsatz. Besonders freuten wir uns über die Mithilfe von Gemeinderatskandidatin Rebecca Moldovanyi, die trotz ihrer vielen Termine Zeit für unsere Aktion fand. Unser grosses Dankeschön geht an sie, an die Freiwilligen, die Firmand:innen und Konfirmand:innen, welche tatkräftig geholfen haben, und nicht zuletzt an das grosse Herz aller Spenderinnen und Spender.

Assunta D’Angelo, Jugendarbeiterin kath. Kirche

Besuch aus Kasachstan

Bildquelle: Kirche in Not

Am Donnerstag, 26. Februar 2026, durfte die Pfarrei St. Anton in Pratteln besonderen Besuch begrüssen: Pater Leopold Kropfreiter vom Hilfswerk «Kirche in Not», der seit vielen Jahren in Kasachstan tätig ist. Gemeinsam mit Pfarrer Andreas Bitzi feierte er die Eucharistie.

Beim anschliessenden Kaffee berichtete er eindrücklich von seinem Leben und seiner Seelsorgearbeit in der Weite der kasachischen Steppe.

Viel Freude beim Lesen des Artikels sowie beim Durchstöbern der Fotos.

Rückblick 3 x 20 vom 4. Februar

Der Anlass vom 4. Februar wurde von zahlreichen, gutgelaunten Seniorinnen und Senioren besucht.

Für einen Riesenspass sorgte die Begrüssung von Denise M. im elsässischen Dialekt und Look. Diese toppte Judith T., alias Friedhilde von der Narrengilde, mit ihrer amüsanten, berauschenden Büttenrede. Fasnachtssitten und die aktuelle Politik wurden tüchtig auf die Schippe genommen! Danach übernahm Bruno Helfenberger souverän, mit einer feinen Prise Humor, die weitere Programmdurchführung, begleitet mit eindrücklichen Bildern. Dazu hatte er bekannte Prattler Fasnachtsprominente eingeladen, die zur Freude des Publikums ihr Bestes gaben.

Mit grossem Interesse verfolgten die Anwesenden Heidi ‘s Fasler Erzählungen von den Anfängen der Fasnacht bis heute. Die älteste Aufzeichnung geht auf die Basler Fasnacht von 1376 zurück. Ab dem 15. Jahrhundert wurde die Fasnacht ähnlich gefeiert, wie man sie heute kennt. Heidi berichtete von legendären Maskenbällen, lustigen Begebenheiten und Bräuchen, die heute noch gepflegt werden. Die Obrigkeit wurde schon damals verhöhnt. Als Bezahlung dienten seinerzeit die Fasnachtsaktien, als Vorgänger zur heutigen Plakette. 1923 wurde der erste Schneemann verbrannt.

Bruno Helfenberger leitete über zum 60jährigen Jubiläum «jetz glänz i» und zu den diversen heutigen Traditionen wie das «Chläppere» und das Hornblasen. Dann ging der Vorhang auf und das Publikum kam in den Genuss vom beeindruckenden Auftritt von Viktor Bussinger und Geri Dürr! Ein weiterer Überraschungsgast trat auf die Bühne, zuerst alleine und danach mit Verstärkung: «s’Kuni usem gundeli» und trug lustige Schnitzelbänke musikalisch vor.

Ein unterhaltsamer Nachmittag ging zu Ende und hinterliess einen einladenden Vorgeschmack auf die kommende Fasnacht.

Claudia Länzlinger fürs 3 x 20

Rückblick 8. Jan. 2026 – Theater

Trotz Wintereinbruch kamen viele Besucher/innen zum Theaternachmittag vom 3 x 20.

Die Deko auf den Tischen mit den Schnee–Sternen–Flocken passte perfekt zum Wetter. An jedem Platz lagen ein Spitzbueb und Schoggelis, damit niemand während der Vorstellung hungern musste.

Die Theatergruppe Sissach versprach mit dem Stück „dr Chuefladeprinz“ wieder einen lustigen und spannenden Nachmittag:

Der Bauer Lunzi vom Lärchenhof war glücklich mit seinem Dasein, der Mitarbeit seiner Magd Käthi und seinen Kühen, nur den Muni Hugo wollte er dem Metzger verkaufen.

Da platzte eine Frau Brown aus London in die gute Stube um zu

prüfen, ob Lunzi nicht ein Nachkomme vom englischen König sei. Diese Eröffnung, Lunzi sollte einen Prinz sein und nach London ziehen, gefiel der Magd Käthi gar nicht.

Bei einem Gespräch mit einer Journalistin, die inkognito auf den Hof kam, weil sie bereits Wind von der royalen Geschichte bekommen hatte, kam es zu der ersten lustigen Verwechslung. Dabei spielte der Muni Hugo eine wichtige Rolle.

Das zweite Missverständnis folgte beim Wortwechsel zwischen der Nachbarin und dem Metzger.

Frau Brown hatte mit London alle Daten überprüft, doch die Passnummer stimmte nicht überein! Ein kleiner Strich von der Magd Käthi zerschlug die adeligen Träume!

Die Theatergruppe erntete einen grossen Applaus für ihren Auftritt, den raffinierten Pointen und der gut verständlichen Aussprache.

Nach der turbulenten Vorstellung gab es zum Zvieri Wienerli und Brot. Das gemütliche Zusammensitzen dauerte nicht so lange. Viele wollten vor dem grossen Regen nach Hause. Wie immer klappte das Aufräumen und Geschirrabwaschen wie am Schnürchen.

Ein grosser Dank dem treuen Publikum und dem eingespielten Team vom 3 x 20.
Auf Wiedersehen am 4. Februar! Judith Thurnheer fürs 3 x 20

Rückblick Dez. 2025 – Märchenhafter Adventsnachmittag

Eine gemütliche Atmosphäre herrschte beim „Märchenhaften Adventsnachmittag“.

Die zauberhaften Harfenklänge, inspiriert von älteren und moderneren Märchen, umrahmten das Programm. Sophie Müller hat uns wieder mit ihrer Spielart beeindruckt und beglückt. Merci vielmal Sophie!

Der Besuch von Frau Holle und eine Geschichte von Minu amüsierten und fanden Gefallen. Bravo Judith!

Der KMS Kinderchor überraschte uns sehr positiv mit seiner internationalen Liederauswahl, u.a. aus Hawai, Frankreich, in englischer Sprache oder ein indianisches Lied. Das Singen war vielfältig und der Auftritt grossartig. Der Chor wurde mit einem kräftigen Applaus honoriert. Danke und weiter so!

Passend zum Lied „ Chocolat chaud“ wurde auch nebst den feinen selbstgebackenen Klausen, heisse Schoggi zum Zvieri serviert.

Danach wurden noch ein paar traditionelle Weihnachtslieder gesungen.

Der Nachmittag endete mit dem Hoffnungswalzer von Lena Rummel, gespielt von Sophie Müller, und den guten Wünsche für eine friedvolle, hoffnungsvolle und gesegnete Adventszeit.

Rückblick Nov. 2025 – Marionettenshow

Die Gesangs- und Marionettenshow von Peter Matthias und Regula Born mit ihrer zauberhaften Marionette war einfach grandios!  Es war erstklassische Unterhaltung!

Von Anfang bis zum Ende liess sich das Publikum mit auf die musikalische Reise in die verschieden Städten freudevoll mitnehmen. „Wir sind mit dem Velo da, über die Wolken, Tulpen aus Amsterdam, ich hab mein Herz in Heidelberg verloren“, sind nur einige der Titel, die das Ohr und das Herz berührten und zum mitsingen animierten.

„O sole mio“ war eines der Clous des Repertoires.

Es war ein grosses Vergnügen mit dem Trio Born den Nachmittag zu verbringen und sogar nach China zu reisen. Danke für euren tollen Auftritt!

Die von Judith handgefertigten Drachen, die ja ihren Ursprung in China haben, passten ausgezeichnet zum Programm.

Die Minibrötlis und der Apfelstrudel mit Vanillesauce wurden genossen.

Weihnachtsgruss

Bildquelle: unbekannt

Liebe Gemeindemitglieder,
von Herzen wünschen wir Euch und Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.
Die Weihnachtsgottesdienste, die festliche Musik, Stunden mit lieben Mitmenschen und Momente der Ruhe tun uns allen gut und schenken Kraft, um dann im neuen Jahr wieder an unsere Pflichten zu gehen.
Für das Jahr 2026 wünschen wir allen Frieden, Sicherheit, gute Gesundheit und vor allem Gottes Segen und Geleit.

Für das ganze Pfarreiteam, Barbara Metzner

Herzlichen Dank für die wunderbare Dekoration

Bildquelle: Nadja Scalia

Ein grosses und herzliches Dankeschön an unser engagiertes Dekorationsteam. Mit viel Liebe zum Detail habt ihr die Krippe neu erstrahlen lassen, die Weihnachtsbäume beeindruckend in Szene gesetzt und im Foyer des Rosenmattgebäudes eine berührende Bibelszene gestaltet.

Durch eure kreative Arbeit ist unsere Kirche in dieser Advents- und Weihnachtszeit zu einem besonders stimmungsvollen Ort geworden. Vielen Dank für euren wertvollen Einsatz!

Strahlende Gesichter am Weihnachtsanlass

Bildquelle: Sarah Di Felice

Am Donnerstagnachmittag, den 4. Dezember 2025, fand ein Weihnachtsanlass des Sozialdienstes statt, der grossen Anklang fand. Eingeladen waren alle Personen, die in den vergangenen zwei Jahren die Unterstützung des Sozialdienstes der Kirche in Anspruch genommen hatten. Für die Gäste standen ein feines Kuchenbuffet sowie Kaffee und Tee bereit.

Für die Kinder gab es eine besondere Überraschung: Der Verein «Petite Suisse Kinderhilfe» spendete für jedes Kind ein liebevoll verpacktes Geschenk. Zudem konnten dank der diesjährigen Aktionen der Pfarrei «Erntedank» sowie dem Erlös der Strickgruppe am Pfarreifest und am Internationalen Tag der Armut für jeden Haushalt ein Einkaufsgutschein von Coop oder Migros im Wert von Fr. 50.– abgegeben werden – sehr zur Freude der Erwachsenen.

Einige Kinder nutzten das Schminkangebot und suchten sich ein Spielzeug aus, das sie mit nach Hause nehmen durften. Die Erwachsenen konnten für alle Personen im Haushalt passende Kleider und Strickwaren auswählen, was mit grosser Begeisterung angenommen wurde.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die fleissig gestrickt, Kleidung gespendet, Kuchen gebacken oder am Anlass mitgeholfen haben. Ein besonderer Dank geht auch an das Team der Pfarrei, das diesen Anlass mitgetragen hat. Eure Unterstützung und eure Anwesenheit haben wesentlich dazu beigetragen, dass dieser Anlass den Menschen ein Strahlen ins Gesicht gezaubert hat. Diese Form der Wertschätzung und des «Gesehenwerdens» hat viele berührt und ihnen einen reich beschenkten Heimweg ermöglicht.

Wunschbäume

Bildquelle: Pfarrei St. Anton

Ab dem 28. November werden in der katholischen Kirche und im Romana unsere Wunschbäume aufgestellt. In der besinnlichen Adventszeit erstrahlen sie als Symbol unserer Hoffnungen, Träume und Sehnsüchte.

Alle sind herzlich eingeladen, die Zweige mit einem Stern zu schmücken. Jeder Stern trägt einen Wunsch in sich – ein leuchtendes Zeichen unserer Herzen. Möge jeder Wunsch wie ein strahlender Stern erglühen und uns Freude, Zuversicht und Mut schenken.

Rorate Lichtfeier am Abend, anschl. Eröffnung Adventsfenster und Umtrunk

Unter dem Motto «Schritte ins Licht» machen wir uns in der kerzengeschmückten Kirche gemeinsam aus der Dunkelheit des Advents auf den Weg ins weihnachtliche Licht.

Im Anschluss an die Rorate Lichtfeier öffnen wir das von einem Pfarreimitglied gestaltete Adventsfenster Nr. 11 beim Pfarrhaus. Anschliessend laden der Kath. Frauenverein Pratteln-Augst und die Pfarrei St. Anton Pratteln-Augst alle herzlich zu einem Umtrunk mit Panettone und Christstollen in den Regenbogen ein.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen am Donnerstag, 11. Dezember, 18 Uhr in der kath. Kirche St. Anton.

Kath. Frauenverein Pratteln-Augst und Pfarrei St. Anton Pratteln-Augst

Kirchgemeindeversammlung

Die 31 anwesenden Mitglieder der Kirchgemeindehaben am Donnerstag, 13. November, im Pfarreisaal die neue Gemeindeleitung gewählt.

Nach einem Jahr im Amt ad interim wurde Barbara Metzner in einer stillen Wahl offiziell zur neuen Gemeindeleiterin gewählt.

Budget 2026 gutgeheissen
Das von Daniela Blauenstein präsentierte und von der Rechnungsprüfungskommission geprüfte Budget 2026 wurde einstimmig angenommen.
Die Betriebsrechnung schliesst bei einem Aufwand von Fr. 1`101`163.- und einem Ertrag von Fr. 1`101`418.60 mit einem budgetierten Gewinn von Fr. 255.60 ab. Der Steuersatz bleibt unverändert bei 7.5 %.

Anpassungen im Traktandenverlauf
Traktandum 4.b wurde durch eine kurze Information zur geplanten Solaranlage auf dem Kirchendach ersetzt.

Aktuelles aus dem Kirchenrat
Per Januar 2026 wird Miro Sagolj sein Amt als Bauchef abgeben. Die Kirchgemeinde sucht daher ab sofort eine neue Person für diese Funktion. Wir danken Miro Sagolj für sein Engagement und wünschen ihm für seine weiteren Aufgaben alles Gute und viel Erfolg.

Zudem teilte der Kirchenrat mit, dass ein erster Austausch im Rahmen „Rückblick und Ausblick – Zukunft Romana“ am 17. Januar 2026 stattfinden wird.

Rückblick Pfarrei 2025
Gemeindeleiterin Barbara Metzner dankte ihrem Team herzlich und betonte die grosse Bedeutung der ökumenischen Zusammenarbeit in der Gemeinde.
Das Pfarreifest 2026 wird neu organisiert; dafür wird ein neues OK-Team gesucht.

Thema: Armut weltweit und in der Schweiz
Isabel Minck dankte ihrer „Häkel-Gruppe“. Mit den erzielten Einnahmen konnten zahlreiche Essensbons für Bedürftige finanziert werden.

Abschliessender Dank
Allen gilt ein herzlicher Dank und grosse Anerkennung für das engagierte Wirken und die Unterstützung im Dienste unserer Kirche.

Rosa Calicchio, Präsidentin der röm.-kath. Kirche Pratteln-Augst

Rückblick 7. Frauezmorge plus … mit Eva Herzog

Am Samstag, 25. Oktober 2025 haben 74 Frauen am 7. Frauezmorge plus … des Kath. Frauenvereins Pratteln-Augst teilgenommen.

Wie immer erwartete die Teilnehmerinnen ein feines Zmorge. Das Buffet bereicherte eine grosse Auswahl an selbstgebackenen Broten, viele selbstgemachte Konfitüren und ein frisch zubereitetes Birchermüesli.

Danach moderierte Jacqueline Füeg das Gespräch mit Eva Herzog, Ständerätin des Kantons Basel-Stadt. Eva Herzog erzählte zum Thema Kindheit/Jugend von ihrer wohlbehüteten Kindheit und ihren Erinnerungen an die Schulzeit in Pratteln/Muttenz. Sie findet Pratteln industrie-geschichtlich interessant mit einem schönen Dorfkern und breitem Vereinsleben. Trotz der Vielfalt in Pratteln bevorzugt sie das Stadtleben.

Beim Thema Politik und Karriere berichtete sie über ihren politischen Werdegang.  Während ihrer Zeit als Finanzdirektorin von Basel-Stadt wandelte sich die Jahresrechnung durch verschiedene Massnahmen von einer negativen zu einer positiven. Der Tiefpunkt in ihrer Karriere war die Nichtwahl zur Bundesrätin. Danach durfte sie das Ständeratspräsidium übernehmen, das ihr viele interessante, internationale Erfahrungen brachte.

Im letzten Teil sprach sie über Persönliches. Es war ihr immer wichtig, finanziell eigenständig zu sein. Familie und Job unter einen Hut zu bringen, war nicht immer einfach. Altersarmut bei Frauen ist besonders hoch, darum rät sie jungen Frauen, auch mit Kindern möglichst weiterzuarbeiten. Als Ständerätin liest und sitzt man viel, daher ist ihr Bewegung wichtig. Sie geht auch gerne mal ins Kino/Theater oder verbringt einfach Zeit mit der Familie.

Zum Abschluss beantwortete Eva Herzog Fragen aus dem Publikum. Sie so offen und nah kennenzulernen, war für die Teilnehmerinnen bereichernd.

Gabriela Esteban

Marktstand zum Tag der Armut – Rückblick und Dank

Bildquelle: Pfarrei St. Anton

Am Internationalen Tag der Armut, am 17. Oktober 2025, haben wir Kuchen und selbstgemachte Strickwaren vor dem Coop in Pratteln verkauft.

Es war ein Nachmittag mit spannenden Begegnungen und vielen Gesprächen. Die Frauen der Strickgruppe haben fleissig Kuchen und Strickwaren verkauft und auch Bestellungen entgegengenommen.

Es sind insgesamt Fr. 750.- zusammengekommen, die wir an Bedürftige in Pratteln und Augst spenden können.

Von diesem Erlös sind wir überwältigt und sehr dankbar. Danke Ihnen allen für Ihre finanzielle Unterstützung. Wir hoffen, dass der Kuchen geschmeckt hat und die Strickwaren Sie in der kalten Jahreszeit wärmen werden.

Ein herzlicher Dank geht auch an alle fleissigen Kuchenbäckerinnen und an alle, die mit viel Hingabe gestrickt und gehäkelt sowie den Stand ermöglicht haben.

Schliesslich auch vielen Dank an die Klientinnen und Klienten der Sozialberatung, die dabei waren und dem Thema Armut ein Gesicht gegeben haben.

Gerne nehmen wir jederzeit auch Woll- und Garnspenden entgegen. Dies ermöglicht uns, den gesamten Erlös der Strickwaren zu spenden. Vielen Dank!

Impressionen 3 x 20 vom 3. September 2025

Der 3 x 20 Anlass vom 3.9.2025 hat bei den Besucherinnen und Besuchern grossen Anklang gefunden. Um die 60 Personen kamen, um die unvergesslichen Mani Matter Lieder zu hören. Vorfreude war spürbar und auch die Spannung, wie die Interpretation der Lieder durch den Sänger Andreas Aeschlimann ausfallen wird. Andreas Aeschlimann wurde mit Wohlwollen vom Publikum empfangen.

Mit „I ha en Uhr erfunde“ und den darauf folgenden Liedern, gelang es ihm sofort die Zuhörenden nicht nur in Bann zu halten, sondern sie auch zum leise Mitsingen zu bewegen, zum Schmunzeln oder Nachdenken über die Texte . Die Art, wie er die Lieder vorgetragen hat, bestätigten sein Renommee. Authentisch, originalgetreu und inbrünstig singt er die Mani Matter Songs. Begeisterte Rückmeldungen wurden vom Publikum abgegeben. Bereichernd war zudem, dass Andreas Aeschlimann zwischendurch zusätzliche Erläuterungen zu gewissen Liedern oder Werken gab. Zum Schluss sangen alle noch beim „I ha es Zündhölzli azündt“ mit, ein Lied, das sowohl in die damalige als auch in die heutige Zeit passt.

Herr Aeschlimann, nochmals herzlichen Dank für die tolle Hommage an Mani Matter! Merci dem 3 x 20 Team und den fleissigen Helferinnen und Helfern, die sich um das  Rahmenprogramm und das feine Zvieri kümmerten.
Und, last but not least, Dankeschön unseren Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen und ihre Spenden.

Am 5. November, unter dem Titel „Wenn einer eine Reise tut“ , haben Sie wiederum die Möglichkeit die Kraft des Gesangs und der Musik zu erleben, umrahmt durch ein spannendes Marionetten Zwischenspiel.

Denise Meyer

Jahresausflug 2025: Kultur und Kerzen

Am 25. September 2025 trafen sich 48 gut gelaunte, mit Regenschirmen ausgerüstete Frauen beim Schloss zur diesjährigen Reise des Kath. Frauenvereins Pratteln-Augst. Ihr Ziel: Luzern.

Nach dem Gruppenfoto am Ufer des Vierwaldstättersees warteten Kaffee und Gipfeli im Restaurant Piaf im Kultur- und Kongresszentrum. Anschliessend folgte eine interessante Führung durch das von Jean Nouvel erbaute KKL, das zu Recht «Chamäleon» genannt wird. Es umfasst total 600 Räume, lässt sich vielseitig verändern und besticht mit seiner Flexibilität. Das Thema Wasser zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Gebäude. Die Konzertbar mit 684 Plätzen ist eine Meisterleistung der Schreinerkunst, ihre Deckenkonstruktion in Form eines Schiffsrumpfes wahrlich phänomenal. Das Treppenhaus erinnert an die Aufgänge eines Kreuzfahrtschiffes. Besonders beeindruckend ist der vom Akustiker Russel Johnson konzipierte Konzertsaal, «la Salle Blanche». Er bietet 1800 Plätze, davon 800 im Parkett, das sich unter dem Seespiegel befindet. Der Saal verfügt über eine herausragende Akustik. Hier herrscht absolute Stille – klassische Konzerte können immer ohne Verstärkung stattfinden. Nach der Führung zog es einige Frauen zum Shoppen, andere zur Jesuitenkirche oder zur Kapellbrücke. Nach dem feinen Mittagessen führte die Reise weiter nach Sursee. Die Inhaberin der Herzog Kerzen AG und ihr Sohn gaben den Frauen einen spannenden Einblick in die Kunst der Kerzenherstellung. Herzog produziert Kerzen in den unterschiedlichsten Ausführungen, Grössen, Farben, Effekten und Verzierungen in unzähligen Arbeitsschritten, mit grossem Fleiss und enorm viel Handarbeit.

Danach ging es zurück Richtung Pratteln, wo die Organisatorinnen zufriedene Frauen verabschieden konnten. Es war ein gelungener Tag – wider Erwarten sogar ohne Regen.

Jacqueline Füeg

Bildquellen: Verschiedene Teilnehmerinnen

ShrekLich farbig – Sommerlager der Pfadi St.Leodegar

Bildquelle: Pfadi St. Leodegar

Dieses Jahr verbrachte die Pfadi St. Leodegar mit der Pfadi Adler sechs unvergessliche Tage im Appenzell Ausserrhoden. Unter dem Motto «Shrek findet seine Farbe wieder» erlebten die Kinder und Jugendlichen ein Abenteuer, das nicht nur spannend, sondern auch lehrreich war.

Zu Beginn ereilte uns eine besondere Aufgabe: Shrek hatte seine grüne Farbe verloren und erschien plötzlich in unterschiedlichen Tönen – mal gelb, mal violett und einmal sogar als Mensch. Da Fiona Shreks viele neue Farben zunächst nicht akzeptieren konnte, war es ihm unmöglich, zu ihr zurückzukehren – und genau darin lag unsere gemeinsame Aufgabe: ihm zu helfen, wieder zu sich selbst zu finden und grün zu werden.

Das Lagerprogramm war abwechslungsreich und voller Energie. Tagsüber gab es viel Sport, Spiele und kreative Herausforderungen, es wurde oft getanzt und abends gesungen. Der typische Lagerausflug ins Schwimmbad durfte natürlich auch nicht fehlen, wo die Kinder und Jugendlichen sich entspannen oder austoben konnten.

Im epischen Endkampf standen wir dann schliesslich der Hexe gegenüber, die sich anfangs als Verbündete gab. Gemeinsam mit Mut und Zusammenhalt gelang es uns, sie zu besiegen. Damit konnte Shrek seine grüne Farbe zurückerlangen und fand dadurch wieder seinen Mut, um zu Fiona zurückzukehren. Am Ende zeigte sich jedoch, dass Fiona Shrek liebte, so wie er war – egal ob gelb, violett oder grün. Und genau diese wichtige Erfahrung haben auch wir im Lager gemacht.

Pfadi St. Leodegar

Jährlicher Ausflug der Jubilare- und Krankenbesuchsgruppe

Bildquelle: Pfarrei St. Anton

Unter strahlendem Sonnenschein und nicht weniger strahlenden Gesichtern starten wir in Fahrgemeinschaften Richtung Sursee. Wir besuchen den ehemaligen Gemeindeleiter Matthias Walther an seiner neuen Arbeitsstelle im katholischen Pfarramt Sursee. Es ist Fronleichnam, der Gottesdienst unter freiem Himmel beim Altersheim St. Martin ist gut besucht. Er wird begleitet vom Seniorenchor und einem Akkordeon. Die Botschaft des heutigen Festtages steht ganz im Zeichen der Nahrung: Wir sollen uns nicht sorgen und nicht nur unsere Kühlschränke, sondern auch die geistliche Vorratskammer füllen, das Tabernakel. In ihm steckt Kraft, das Brot des Lebens. 

Gut gestärkt mit diesem Wort geht es zum Apéro, wo auch unser leibliches Wohl nicht zu kurz kommt.

Anschliessend gibt es eine Führung durch das Kloster, welches heute unter anderem als Seminar- und Tagungsraum dient. Einzelne können im Klostergarten einen Teil Garten mieten, den sie selbst bewirtschaften.

Ein Besuch der Kirche und ein kleiner Spaziergang durch die Altstadt zum Restaurant Wilder Mann runden die Führung ab.

Nach dem Essen machen wir einen Abstecher zur Kapelle Mariazell, die wunderschön gelegen einen Blick auf den See ermöglicht. Eine Teilnehmerin hat im Jahr 1957 dort geheiratet. Ein Moment der Einkehr, der Erinnerung und der Dankbarkeit an diese vergangene Zeit dürfen wir mit ihr gemeinsam erleben.

Ein Teil der Gruppe möchte noch zum See, um ein feines Dessert zu geniessen. Es braucht Geschick, um sich noch in die letzten Parklücken zu zwängen. An diesem «Sonntag» ist die Badi am See sehr gut besucht. In der Lounge ergattern wir noch Plätze, um im Schatten den Tag ausklingen zu lassen. Zufrieden über diesen gelungenen Ausflug gehts zurück nach Pratteln.

Isabel Minck, Sozialarbeit

Frühlingsimpressionen 3 x 20 April/Mai/Juni 2025

Silja Walter

Als in der Natur alles anfing zu blühen und die Temperaturen milder wurden, lud im April das 3 x 20 Team zu einer „Hommage an Silja Walter“, die schreibende Nonne aus dem Kloster Fahr, ein.

Mit Abschnitten aus ihren Werken, persönlichen und anderen Anekdoten aus ihrem Leben führten die Schriftsteller Freddy Allemann und Franz Walter, beide Nachfahren aus derselben Familie wie Silja, gekonnt durch den Nachmittag. Gerne hätten wir noch mehr über die Lyrikerin erfahren.

Musikalisch umrahmt wurde die Präsentation durch die junge, talentierte Harfenspielerin, Sophie Müller, die durch ihre feinfühlige, hervorragende Art zu spielen und der Auswahl der Stücke, die Herzen berührte und grossen Applaus erntete.

Der Osterhase verwöhnte die Gäste kulinarisch und mit kreativen Dekorationen.

Im Mai war es soweit, dass wieder einmal England auf dem Programm stand! Und zwar mit dem traditionellen Afternoon Tea!

Über 50 aufgestellte Gäste kamen zu diesem Anlass. Es war eine Freude festzustellen, wie manche Dame dem Aufruf gefolgt war, ihr Outfit dem englischen Stil anzupassen oder sonst was Schickes anzuziehen.

Etliche Varianten an Blumenmuster und Karomuster waren zu sehen, sowie attraktive Hüte und Haarschmuck.

In lockerer Atmosphäre wurde der feine Earl Grey Tea (leider zum Teil nicht kräftig genug) serviert. Und nun kam der Clou des Nachmittages. Das 3 x 20 Team marschierte in den Saal mit den berühmten, herrlich aussehenden Etageren! Alles was zur Afternoon Teezeremonie gehört, war darauf angerichtet:

  1. dreierlei Sandwich-Ecken gefüllt mit Lachs, Ei und Gurken, 2. Scones mit clotted Cream und Erdbeermarmelade, 3. leckere, mundgerechte Süssigkeiten. ALLES HOME MADE!

Die Köstlichkeiten schmeckten hervorragend! Auch der Sekt, der ein wenig später serviert wurde, fand Gefallen.

Ein grosses Kompliment ging an die Backkoryphäen und die fleissigen Helferinnen.

Als Miss Marple’s charmante Freundin Dolly unterhielt Karin Schweizer, von der Bühne Liestal, das Publikum mit spannenden Anekdoten. Gekonnt und witzig führte sie uns durch die Ermittlungen eines mysteriösen Mordes bis zu dessen Auflösung. Dank an alle Personen, die zum guten Gelingen des Nachmittags beigetragen haben. Es war gemütlich und schön!

Im Juni lautete das Motto: „Wir spielen Lotto“.

Auch dieser Anlass war gut besucht. Servietten mit dem Spruch „schön, dass du da bist“ erwarteten die Gäste am Tisch.

Sobald die Lotto-Karten verteilt waren und der Sack mit den Nummern nochmals geschüttelt worden war, war die Spannung im Saal spürbar. Wer wird wohl was gewinnen? Die Leute waren sehr konzentriert und es war ganz still.

Nach ca. 20 Min. rief eine Stimme „LOTTO“ und ein Gewinn wurde mit Freude ausgesucht. Ein paar weitere Glückspilze hatten eine Linie voll und liessen sich belohnen.

Die Spannung stieg. Es dauerte noch weitere 15 Min., bis eine Stimme „KARTENLOTTO“ ausrief!

Die zusammengestellten Preise für eine volle Karte fanden besonderen Gefallen: eine faltbare Tragtasche mit allerlei Leckerbissen.

Die erste Runde war vorbei.

In der Pause wurden zur Stärkung selbstgebackene, kleine Pizzaschnecken angeboten und Wasser nachgereicht.

Auf der Bühne erschienen Vanessa und Sabrina und führten einen lustigen Sketch ohne Worte, aber umso mehr Gestik auf.

Es handelte sich um zwei fremde, total verschiedene Frauen, die eine jung, die andere älter, welche im Zug neben einander sassen. Die Lachmuskeln des Publikums wurden beachtlich aktiviert! Der Auftritt war grandios!

Danach wurde die zweite Runde angesagt.

Die Leute spielten vergnügt weiter und nahmen mit Freude die Preise entgegen, sei es einen Hauptpreis oder einen „1 Karten Preis“ wie Honig, schöne Tücher, Teigwaren, Schoggi oder Guetzli.

In lockerer Atmosphäre wurde das Dessert mit frischen Erdbeeren, Vanilleglace und Schlagrahm sowie einem Kaffee oder Tee genossen. „Als Tüpfle auf dem I“ hatte Judith dazu noch feine Güetzli gebacken.

Wieder einmal merci allen Gästen für euer Kommen, dem tollen Team und den Helferinnen für euren Fleiss sowie Vanessa und Sabrina für eure super lustige Darbietung.

JETZT IST DIE SOMMERPAUSE ANGESAGT! Die 3×20 Crew wünscht allen eine gute Sommerzeit!

Bis spätestens am 3. September, wo wir in den Genuss von Mani Matter Lieder kommen werden.

Gott hat einen Engel mehr – doch glaubt, uns fehlt er sehr

Am Abend des 12. Juni 2025 hast du, Reto, völlig unerwartet deine letzte Reise angetreten.

Abschied nehmen bedeutet Trauer und Schmerz, aber auch Dankbarkeit.

Wir gingen ein grosses Stück deines Weges gemeinsam – im Romana und in der Pfarrei Pratteln/Augst.

Ein Anlass oder ein Apéro war ohne deine Mithilfe kaum vorstellbar. Unermüdlich warst du zur Stelle – ein «Ich habe keine Zeit, frag jemand anderen» kanntest du nicht. Gut gelaunt hast du angepackt. So war es eine Freude mit dir zusammen ein Fest zu organisieren und zu feiern.

Reto, wir werden dich nie vergessen – deinen Humor, dein Lachen, deine Hilfsbereitschaft und deine Freundschaft.

Unser tiefes Mitgefühl gilt deiner lieben Madeleine sowie deinen Kindern Patrick, Gabriela und Christian mit ihren Familien.

Wir vom Romana und der Pfarrei Pratteln/Augst sagen: «Värgälts Gott!»

Erika Kalbermatten

Verabschiedung zweier Mitarbeiterinnen aus dem Pastoralteam

Mit dem Ende des Schuljahres verabschieden wir zwei geschätzte Mitarbeiterinnen aus unserem Pastoralteam.

Patricia Godena war in den vergangenen Jahren mit viel Herzblut als Katechetin und Jugendarbeiterin tätig. Zudem verantwortete sie die Firmvorbereitung. Mit grossem Engagement begleitete sie Kinder und Jugendliche auf Primar- und Oberstufe und bereitete sie auf den Empfang des Firmsakraments vor.

Maria Siegenthaler unterrichtete im zu Ende gehenden Schuljahr Religion in der Primarschule. Sie erwartet demnächst Nachwuchs – wir freuen uns mit ihr über diesen schönen Anlass.

Wir danken beiden Frauen herzlich für ihren wertvollen Einsatz und wünschen ihnen für ihren weiteren Weg alles Gute und Gottes reichen Segen!

Barbara Metzner, Gemeindeleiterin

Gemeinschaft im Romana – Ein erster Schritt

Bildquelle: Rosa Calicchio

In einem von Barbara Metzner und Jenny May Jenni initiierten Workshop entstand ein erster Impuls, den wir nun weiterverfolgen möchten.

Am Samstag, den 24. Mai, trafen sich 30 Personen im Romana, um sich auszutauschen. Ziel war ein niederschwelliger Dialog über die Bedürfnisse der Menschen, die das Romana derzeit mit vielfältigen Aktivitäten beleben. Seit vielen Jahren engagieren sich hier Menschen mit Herzblut und Leidenschaft.

Wir wollten die Anwesenden ermutigen, ihre Gedanken und Ideen offen zu teilen. Der respektvolle Austausch zeigte, wie viel konstruktives Feedback kam und wie unterschiedlich Meinungen mit Wertschätzung vertreten wurden.

Aus dem Gespräch ergaben sich zwei zentrale Schwerpunkte: die Gemeinschaft und die Raumbewirtschaftung.

Wir werden die gesammelten Rückmeldungen auswerten und die nächsten Schritte vorbereiten. Bitte haben Sie Verständnis, dass dies einige Zeit in Anspruch nehmen wird, da die grossen Sommerferien für uns alle bevorstehen.

Ich wünsche allen einen warmen und erholsamen Sommer!

Rosa Calicchio, Präsidentin

Pfarreifest 2025 – Klein aber fein

Bilderquelle: Pfarrei St. Anton

In festlicher Stimmung und freudiger Erwartung sitzen die Menschen in den Reihen der katholischen Kirche. Beim fulminanten Orgelspiel ziehen die Ministrantinnen und Ministranten gemeinsam mit den Liturgen in die Kirche ein.

Die Botschaft des heutigen Gottesdienstes ist die Frage, auf welches Fundament wir unser Haus bauen. Jesus spricht von lebendigen Steinen in einer geistigen Gemeinschaft. Kirche ist nicht nur ein Gebäude, sondern zuallererst Gemeinschaft – lebendig und getragen von diesen lebendigen Bausteinen. Viele davon sind heute anwesend und sorgen auch für unser leibliches Wohl am Fest.

Auch wenn das Fest in einem kleineren Rahmen stattfindet als beim letztjährigen 90- Jahr-Jubiläum ist die Stimmung fröhlich. Das Fest ist gut besucht, und das Essen ist wie immer hervorragend zubereitet. Nebst Grillwaren mit feinen Salaten werden wir mit einer köstlichen Lasagne verwöhnt. Das reichhaltige Kuchenbuffet ist eine Augenweide und rundet das Menü ab. Die Strickgruppe verkauft fleissig selbstgehäkelte Taschen, Blumen, Schals und vieles mehr.
Die Kinder werden vom Katechetinnenteam und der Pfadi St. Leodegar mit lustigen Spielen wie Seifenblasen, Entenfischen, Dosenwerfen, Ballspielen und vielem mehr unterhalten. Ein Höhepunkt des diesjährigen Festes ist der Auftritt des Kinderchors Rägeboge und der Tanzgruppe Roundabout, die mit ihren Darbietungen das Publikum begeistern.

Das Wetter hält bis zum Schluss – erst nach dem Aufräumen öffnet der Himmel seine Schleusen.

Ein besonderes Dankeschön gilt dem Organisationsteam sowie allen Freiwilligen und Helferinnen und Helfern für dieses gelungene Fest!

Reisesegen

Bildquelle: Canva

Liebe Pfarreiangehörige,
die Sommerferien stehen vor der Tür. Die meisten von uns werden sich die lang ersehnte Auszeit und Urlaub gönnen. Viele fahren in andere Länder, ans Meer, in die alte Heimat der Familie oder auch in die Berge. Einige machen auch Urlaub auf „Balkonien“ und geniessen die Wochen ganz entspannt in und um Pratteln.
Zu all dem wünschen wir allen, dass es gute und erholsame Wochen werden mögen, die an Leib und Seele guttun. Für alles Unterwegssein wünschen wir von Herzen Gottes Schutz und Segen:

Ein Segen auf leisen Sohlen

Der Segen Gottes komme dir leichtfüssig entgegen
packe kurzerhand mit an, deine Sorgen mit dir zu tragen
und begleite dich, wohin du damit auch unterwegs bist.

Der Segen Gottes breite kühlen Schatten über dich
eine Pause in der Hitze des Tages,
dass du zu Atem und zur Ruhe kommen kannst.

Der Segen Gottes fülle dir Herz und Seele mit Hoffnung,
mit Zutrauen und Freundlichkeit
und bewahre dich für die Dauer der Tage.

(von Dr. Annette Jantzen)

Herzliche Grüsse vom ganzen Pfarreiteam
Barbara Metzner

Rückblick 89. MV des Frauenvereins

Am Freitag, 16. Mai 2025 konnten die beiden Co-Präsidentinnen Denise Meyer und Jacqueline Füeg 72 Mitglieder sowie zwei Gäste im Pfarrsaal unter der kath. Kirche zur 89. Mitgliederversammlung begrüssen. Denise Meyer eröffnete die Versammlung mit einer stimmigen Geschichte. Brücken können nicht nur aus Stahl und Beton gebaut werden, sondern auch von Mensch zu Mensch, von der Dunkelheit ins Licht, von der Traurigkeit zur Freude. Jacqueline Füeg führte speditiv durch die ordentlichen Traktanden. Das von Claudia Länzlinger verfasste Protokoll der letzten Mitgliederversammlung vom 31.05.24 wurde einstimmig genehmigt. Denise Meyer, Gabriela Esteban und Jacqueline Füeg erwähnten Höhepunkte aus den Jahresberichten der jeweiligen Ressorts. Diese Berichte wurden ebenfalls genehmigt. Die von Claudia Länzlinger geführte Rechnung schloss mit einem erfreulichen Gewinn ab. Sie wurde genehmigt und der Kassierin wurde Decharge erteilt. Die zehn Frauen des Gesamtvorstands wurden für ein weiteres Jahr in ihrem Amt bestätigt. Im 2024 traten neun Frauen neu dem Frauenverein bei, vier Mitglieder verstarben und zwei traten aus. Den Verstorbenen wurde mit dem Anzünden der Osterkerze und einem Gedicht gedacht. Mit einem herzlichen Dank an alle Mitglieder und den gesamten Vorstand schloss Füeg die Versammlung.

Nach dem offiziellen Teil kamen alle in den Genuss eines feinen Imbisses. Ein gemischter Salat und Pastetli mit zweierlei Füllungen, begleitet von einem Glas Wein, fanden grossen Anklang. Anschliessend verzauberte die Sängerin Luna das Publikum mit Liedern in verschiedenen Sprachen. Sie beeindruckte mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und begeisterte die Anwesenden. Nach dem traditionellen Dessert klang der rundum gelungene Abend aus.

Jacqueline Füeg

Durch die Maschen gefallen

Bildquelle: Canva

Die Strick- und Häkelgruppe startete im Februar 2024 mit einer Projektphase. Da die Gruppe seit Beginn gut besucht wurde, verlängerte sich diese Phase um ein weiteres halbes Jahr. In der zweiten Jahreshälfte 2024 haben wir Decken für das Frauen- und Männerwohnheim in Basel gestrickt, die nun bald fertiggestellt werden.
Im Februar dieses Jahres durften wir unser einjähriges Bestehen feiern. Die Gruppe hat tatkräftige Unterstützung durch zwei neue Leiterinnen gefunden, die fleissig in der Gruppe mitarbeiten: Anita Kunz und Monika Meyer. Die beiden guten Seelen bereiten alles vor, planen das Zvieri, helfen hier und dort mit Strickanleitungen, sortieren das Material, machen Werbung und beschaffen Gratis-Wolle für die Gruppe.
Da die meisten in der Gruppe für Bedürftige stricken und häkeln, entstand die Idee, dieses Jahr mit einem Motto zu starten: «Durch die Maschen gefallen – helfen Sie Menschen in Not».
Dieses Projekt wird uns durch das Jahr und darüber hinaus begleiten. Mehrere Aktionen sind geplant, bei denen wir unsere Strickwaren verkaufen möchten. Der Erlös kommt Menschen in Pratteln und Augst zugute, die in einen kurzfristigen finanziellen Engpass geraten sind. Sie werden mit dem Erlös der verkauften Ware einen Einkaufsgutschein vom Migros erhalten.
Am diesjährigen Pfarreifest wird die Gruppe mit einem Stand dabei sein, wo nicht nur Obst- und Gemüsenetze, sondern auch viele andere Produkte gekauft werden können wie zum Beispiel Socken, Schals, Dreieckstücher, Handstulpen und Kappen in allen Grössen, Babydecken und Pullis, aber auch kleinere Artikel wie Sorgenwürmchen, Waschlappen und Häkelblumen.

Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich von den Produkten begeistern und unterstützen Sie das Projekt «Durch die Maschen gefallen» am Sonntag, 15. Juni 2025, am Pfarreifest von 12 bis 16 Uhr.

Pfarreifest 2025 – Patrozinium zu Ehren des Heiligen Antonius von Padua

Bildquelle: Pfarrei St. Anton Pratteln-Augst / Bild vom Pfarreifest 2024

Am Sonntag, 15. Juni 2025, lädt die Pfarrei herzlich zum diesjährigen Pfarreifest ein. Es ist ein besonderer Anlass, denn wir feiern nicht nur das Zusammensein unserer Pfarrfamilie, sondern auch das Patrozinium zu Ehren des Heiligen Antonius von Padua, unseres Kirchenpatrons.

Der Tag beginnt um 10.30 Uhr mit einem festlichen Gottesdienst, den wir gemeinsam mit der Missione Cattolica Italiana und unseren diesjährigen Erstkommunionkindern feiern.

Im Anschluss an den Gottesdienst, ab 12 Uhr, laden wir herzlich zum gemütlichen Beisammensein in und um den Pfarreisaal und die Rosenmatt ein. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Es erwartet Sie ein vielfältiges Angebot an Speisen und Getränken – liebevoll vorbereitet von engagierten Freiwilligen aus der Pfarrei.

Auch für die kleinen Gäste gibt es ein buntes Programm: Verschiedene Spielmöglichkeiten sorgen für Spass und Abwechslung. Um 13 Uhr dürfen wir uns ausserdem auf den ökum. Kinderchor Rägeboge sowie auf die Tanzgruppe Roundabout freuen.

Das Pfarreifest ist eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Menschen kennenzulernen, alte Bekannte wiederzusehen – und einfach Zeit miteinander zu verbringen. Wir laden alle herzlich ein, diesen besonderen Tag mit uns zu feiern und freuen uns auf viele Begegnungen, frohe Gesichter und eine festliche Atmosphäre.

Herzliche Einladung an alle – wir freuen uns auf Sie!

Pfingsten: Komm, Heiliger Geist!

Bildquelle: Pfarrei St. Anton

Wenn Leute fragen: was ist eigentlich Pfingsten? Woher kommt dieses Fest? Und wenn die Antwort lautet: Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes, kommt die Frage: Wer ist der Heilige Geist?
Die Bibel hilft uns weiter. Jesus sagte vor seinem Leiden und Sterben zu seinen Jüngern, dass er nicht mehr länger unter ihnen sein werde. Das machte sie traurig. Sie kamen sich hilflos, verloren vor. Und Jesus sagt ihnen, dass es sogar gut ist, wenn er von ihnen fortgeht. Warum? Es wird ihnen ein Beistand, ein Helfer gegeben. Sie werden mit ihm nicht weniger haben und nicht ärmer sein. Er wird das, was Jesus ihnen gegeben hat, festigen und stark machen. Er wird es in ihnen lebendig erhalten. Der Heilige Geist ist so mächtig und so bedeutend, so göttlich wie Jesus. Darum nennen wir ihn in einem Zug mit Gott, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Er ist der, der das, was Jesus uns gebracht hat, in den Aposteln gefestigt und bewahrt hat. Er ist ihnen beigestanden, wenn sie anderen vorn Jesus gesprochen haben. Und er hat die Herzen jener, die ihnen zuhörten, für den Glauben an Jesus geöffnet. Er hat den Glaubenden ein Gespür gegeben, dass etwas Tiefes sie verbindet.
Papst Franziskus sagte vom Heiligen Geist: «Der Heilige Geist drängt zum Wandel, und wir sind bequem. Wir wollen, dass der Heilige Geist uns in Ruhe lässt, wir wollen ihn zähmen. Aber das geht nicht. Denn er ist wie der Wind, der weht, wo er will. Er ist dieses vorwärts gehen, das für uns so anstrengend ist».

So laden wir herzlich zu unserem Pfingstgottesdienst ein:
Pfingstsonntag, 8. Juni 2025, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier im Romana mit anschliessendem Apéro
Pfingstsonntag, 8. Juni 2025, 11.15 Uhr, Santa Messa in der Kirche
Pfingstmontag, 9. Juni 2025, 10 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche

Andreas Bitzi, Priester

Grillabend im Romana

Bildquelle: Canva

Am Samstag, 21. Juni, um 18 Uhr laden wir herzlich zur Kommunionfeier ein. Die musikalische Gestaltung übernimmt Pino Ragusa, der den Gottesdienst stimmungsvoll begleiten wird.

Im Anschluss sind alle Gäste zu einem geselligen Grillabend eingeladen. Bitte bringt euer Grillgut selbst mit – für erfrischende Getränke ist gesorgt. Ein Körbchen für freiwillige Unkostenbeiträge steht bereit.

Damit wir besser planen können, bitten wir euch um eine verbindliche Anmeldung. Über Salate oder Kuchen für das gemeinsame Buffet freuen wir uns sehr. Bitte gebt jeweils bis Dienstag, 17. Juni, eine kurze Rückmeldung bei Esther und Gino Meloni (Tel. 061 821 21 93 oder 076 347 80 96).

Wir freuen uns auf eine festliche Feier, bereichernde Begegnungen und ein schönes Miteinander!

Das Grillmeister-Ehepaar, Esther und Gino Meloni

Firmung als Zeichen der Stärkung

Bildquelle: Pfarrei St. Anton

Am Sonntag, 18. Mai 2025, um 10.30 Uhr, feiern wir in unserer Pfarrei ein besonderes Ereignis: den Firmgottesdienst, gemeinsam mit der Missione Cattolica Italiana.

In dieser festlichen Eucharistie empfangen junge Menschen das Sakrament der Firmung, durch das sie in ihrem Glauben gestärkt und ermutigt werden, ihren christlichen Weg bewusst und mutig weiterzugehen.

Die Feier wird musikalisch durch Pino Ragusa und Laura Martinez begleitet, die dazu beitragen, dass dieser Gottesdienst ein unvergessliches Erlebnis für die Firmlinge, ihre Familien und die ganze Gemeinde wird.

Das Sakrament der Firmung empfangen dieses Jahr:
Aurora, Adina, Ilenia, Alessio, Ohara, Elenie, Valentina, Danica, Samuel, Leo, Noel, Laura, Carina, Julian, Sergej, Chiara, Alessio, Mary, Maria Grazia, Jonas, Ruben, Lio, Logan, Yannik.

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen – eine schöne Gelegenheit für Begegnung, Austausch und das gemeinsame Feiern dieses wichtigen Schrittes im Leben der jungen Christinnen und Christen.

Wir freuen uns auf eine lebendige Feier, in der der Geist Gottes spürbar wird – herzliche Einladung an die ganze Gemeinde!

Erstkommunion 2025

Bildquelle: Pfarrei St. Anton

Mit grosser Freude blicken wir auf die bevorstehende Erstkommunion von 27 Kindern. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit dürfen sie zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen und so ein weiteres Stück in die Glaubensgemeinschaft hineinwachsen. Die Erstkommunion ist ein bedeutender Meilenstein im Leben jedes katholischen Kindes.
In den vergangenen Monaten haben sich die Kinder auf vielfältige Weise auf das Sakrament vorbereitet. Bei Familiengottesdiensten, in Workshops und gemeinsamen Stunden mit Eltern und Katecheten haben sie gesungen, gebetet, gebastelt und über das Leben Jesu gesprochen. Sie haben erfahren, was die Eucharistie bedeutet und wie sie ihr eigenes Leben im Glauben gestalten können. Wir freuen uns darauf, diesen Festtag mit ihnen zu feiern!

Am Samstag, 10. Mai, um 16 Uhr, in der kath. Kirche in Pratteln, empfangen die Erstkommunion:
Jayden Ancona, Gioele Carrera, Aurora Caserta, Michele Condò, Rachele Sofia D’Andrea, Melinda Dias de Oliveira, Samayra Er, Isabella Fenge, Alessandro Guanci, Leona Jagarinec, Gaia Minerba, Ines Pereira Gonçalves, Davide Rossano Alves, Serena Simili, Eliano Tanieli.

Am Sonntag, 11. Mai, um 10.30 Uhr, in der kath. Kirche in Pratteln empfangen die Erstkommunion:
Sofia Carlino, Emma Carlino, Chiara Castiglione, Serafina Deflorin, Liam De Simone, Liam Di Noto, Noah Di Noto, Djuna Füchter, Lana Alea Henzen, Joris Prenk Kqiraj, Renzo Morales Felber, Varish Sivalingam.

Wir wünschen den Kindern und ihren Familien Gottes Segen sowie ein wunderschönes Fest und laden die Gemeinde herzlich ein, diesen festlichen Gottesdienst gemeinsam mit uns zu feiern.


Paola Bazzo und Nadja Scalia

Zukunftstag Romana – Einladung zum Austausch am 24. Mai

Bildquelle: Simone Seiler

Am Samstag, den 24. Mai, laden wir alle herzlich ein, ins Romana zu kommen, um gemeinsam über die Zukunft dieses besonderen Ortes nachzudenken.

Ein „Weiter wie bisher“ wird nicht möglich sein. Deshalb möchten wir mit allen Interessierten ins Gespräch kommen, gemeinsam überlegen, träumen, phantasieren und planen, welche Wege es geben kann, diesen religiösen Standort zukunftsfähig zu gestalten.

Wir beginnen um 18 Uhr mit einem Gottesdienst und stellen alles Weitere bewusst unter Gottes Schutz und Segen.

Im Anschluss wird es ausreichend Zeit geben, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und erste Gedanken weiterzuspinnen. Ich hoffe und vertraue auf Ihr engagiertes Mittun – gemeinsam finden wir bestimmt eine gute und konstruktive Lösung.

Barbara Metzner und der Kirchgemeinderat

Schnupperanlass zum Ministrieren – Sei dabei!

Bildquelle: Pfarrei St. Anton

Am Mittwoch, 21. Mai, sind alle katholischen Kinder ab der 3. Klasse herzlich eingeladen, von 14 bis 16 Uhr an einem spannenden Schnuppernachmittag in der katholischen Kirche teilzunehmen.
Dort erfahrt ihr, was Ministrant:innen – kurz «Minis» – alles machen: Welche Aufgaben sie im Gottesdienst übernehmen, welche liturgischen Geräte es gibt und warum bestimmte Haltungen während der Feier wichtig sind. Zum Abschluss wartet in der Pfarrei ein besonderer Leckerbissen: frisch gebackene Crêpes für alle!

Was machen Minis eigentlich?
Ministrant:innen helfen aktiv im Gottesdienst mit – etwa einmal im Monat, je nach Einteilung. Die Einsätze finden am Samstagabend in Augst im Romana oder am Sonntagmorgen im deutschsprachigen Gottesdienst beziehungsweise im Gottesdienst der Missione Cattolica Italiana in der kath. Kirche in Pratteln statt. Wichtig: Die Minis dürfen mitbestimmen, wann und wo sie eingesetzt werden.

Gemeinschaft erleben – nicht nur im Gottesdienst
Zur Minischar Pratteln-Augst gehört jedoch weit mehr. Ein buntes Freizeitprogramm mit gemeinsamen Aktivitäten und Ausflügen sorgt für viel Spass und ein tolles Miteinander. Dieses Jahr steht z. B. ein Ausflug ins FIFA-Museum nach Zürich auf dem Programm.

Offizielle Aufnahme als Ministrant:in
Wer sich nach dem Schnupperanlass dazu entscheidet Ministrant:in zu werden, wird am 31. August in einem feierlichen Gottesdienst, gemeinsam mit der Missione, offiziell in die Minischar aufgenommen. Natürlich gibt es vorher eine sorgfältige Einführung – begleitet von älteren, erfahrenen Minis.

Wir freuen uns sehr auf viele neugierige Kinder, die unsere Gruppe bereichern möchten!

Anmeldung bis Montag, 19. Mai 2025
E-Mail:
Handy: 076 509 68 72

Rückblick 6. Frauezmorge plus … vom 5. April

Am Samstag, 5. April folgten 80 Frauen der Einladung des Kath. Frauenvereins Pratteln-Augst zum 6. Frauezmorge plus … . Der Anlass war ausgebucht.

Zuerst konnten sich die Teilnehmerinnen mit einem feinen Zmorge stärken. Zur Auswahl standen acht verschiedene selbstgebackene Brotsorten. Auch die vielen Konfitüren waren selbstgemacht und ein frisch zubereitetes Birchermüesli rundete das Angebot ab.

Caroline Bamert, professionelle Ordnungsmotivatorin und Aufräumcoach, begann ihr Referat mit einer kurzen Umfrage. Schnell wurde deutlich, dass die meisten Anwesenden zu viel von allem haben und dennoch immer munter weiter einkaufen. Die vielen Schnäppchen und Sonderangebote sind einfach zu verlockend.

Warum fällt es den Menschen so schwer, aufzuräumen und sich von Dingen zu trennen? Die Gründe sind vielfältig und können bereits in der Kindheit liegen, wo oft die Basis für ein negativ behaftetes Aufräumen gelegt wurde. Häufig durfte man erst nach dem Aufräumen zum Spielen gehen. Aufräumen hat mit Loslassen und Sentimentalität zu tun – man hängt an den Dingen. Zudem wird Aufräumen heute nicht als eigentliche Arbeit angesehen, sondern oft nur nebenbei erledigt. Da bleibt vieles liegen.

Caroline Bamert empfahl die FEEderleicht-Methode. Das Aufräumen ist dabei ein Prozess, der Jahre dauern kann. Am besten setzt man sich fixe Aufräumzeiten. Und aufgepasst, Aufräumen heisst nicht Putzen. Das sind zwei verschiedene Paar Stiefel. Sie riet dazu, nach Kategorien zu entrümpeln: z.B. Kleider, Geschenke, Erbstücke. Hilfreich sind «Destinations- und Aktionsboxen». Auch ihre sechs Coaching-Tipps machten Lust aufs Aufräumen. Zum Abschluss beantwortete die Referentin Fragen aus dem Publikum. Es war ein anregender und inspirierender Morgen.

Jacqueline Füeg

Palmbinden und Palmsonntagsgottesdienste

Bildquelle: Pfarrei St. Anton

In Erinnerung an Jesu Einzug in Jerusalem feiern wir den Palmsonntag. Wie die Menschen damals Jesus mit Zweigen in den Händen zujubelten, so wollen auch wir zu diesem Fest Palmzweige, Palmsträusse oder gar grössere Palmkreuze vorbereiten und dann zum Gottesdienst bringen, um sie segnen zu lassen. Danach begleiten sie uns als Segenszeichen in unsere Wohnungen oder Häuser.

Hierfür suchen wir Stechpalmen, Buchs, Thuja sowie sonstige immergrüne Pflanzen. Haben Sie entsprechenden Grünschnitt?
Wir freuen uns, wenn Sie diesen ab Montag, 7. April, beim Briefkasten vor dem Pfarrhaus abgeben oder direkt zum Palmbinden mitbringen.

Alle sind herzlich eingeladen, am Samstag, 12. April, zwischen 13.30 bis 16 Uhr in der Rosenmattstrasse 10 beim Palmbinden mitzumachen. Wer ein Palmkreuz anfertigen möchte, wird um ein Depot von Fr. 5.- gebeten. Falls vorhanden, gerne bunte Bändchen, Gartenschere und Gartenhandschuhe mitbringen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Anschluss freuen wir uns auf ein gemeinsames Zvieri, um die Gemeinschaft zu pflegen.

Die Palmgottesdienste finden wie folgt statt:

Samstag, 12. April, um 18 Uhr im Romana in Augst: Gottesdienst mit Kommunionfeier und Segnung der Palmen, musikalisch begleitet vom Panflötenensemble Pan-orama.

Sonntag, 13. April, um 10 Uhr, in der kath. Kirche Pratteln: Familiengottesdienst mit Eucharistie und Palmsegnung. Beginn im Pfarrgarten mit den Erstkommunionfamilien und dem ökumenischen Kinderchor Rägeboge.

Alle sind herzlich eingeladen, mitzufeiern und dieses besondere Fest gemeinsam zu erleben.

Barbara Metzner, Gemeindeleiterin

Gemeinsam Ostern erleben: Die ökumenische Osterwoche für Kinder!

Bald feiern wir Ostern! Sei dabei und erlebe eine unvergessliche Woche voller Spass und Kreativität. Auch in diesem Jahr laden wir alle Kinder herzlich zur ökumenischen Osterwoche ein. Von Montag, 14. April bis Donnerstag, 17. April haben wir ein fröhliches, kreatives und spannendes Nachmittagsprogramm vorbereitet.

Was erwartet euch?
Jeden Nachmittag von 14-17 Uhr tauchen wir gemeinsam in die Welt von Ostern ein. Wir basteln wunderschöne Ostertiere, Kreuze und kunstvolle Ostereier, singen fröhliche Lieder und erleben die Osterbotschaft auf kreative Weise. Ein besonderes Highlight: Wir backen leckere Matzen über dem offenen Feuer – ein Erlebnis, das ihr nicht verpassen solltet!  Und natürlich gibt es jeden Tag ein feines Zvieri, das wir gemeinsam geniessen.

Für wen ist das Programm?
Eingeladen sind alle Schulkinder. Kinder unter sechs Jahren bitte mit Begleitung eines Erwachsenen.

Der krönende Abschluss: Die ökumenische Osternachtfeier
Den Höhepunkt unserer Osterwoche feiern wir am Samstagabend, 19. April mit der ökumenischen Osternachtfeier um 20 Uhr in der reformierten Dorfkirche. Dieser besondere Gottesdienst für die ganze Familie lässt uns gemeinsam das Osterfest erleben und lädt ein zum Staunen, Feiern und Innehalten.

Wichtige Infos:
Die Nachmittage finden an verschiedenen Orten statt. Alle genauen Details stehen auf dem Flyer.

Kontakt für Fragen:
Pfarrerin Jenny May Jenni, Tel. 076 536 90 88

Wir freuen uns auf dich! Bring deine Freunde mit und erlebe eine Woche voller Freude, Kreativität und Osterstimmung.

Ökumenische Agapefeier am Hohen Donnerstag

Bildquelle: shutterstock.com

Der Donnerstag in der Karwoche hat verschiedene Namen, die alle etwas über diesen besonderen Tag sagen. Als „Gründonnerstag“ erinnert er an die Tränen Jesu beim Gebet im Garten Gethsemane, denn „greinen“ bedeutet weinen. In manchen Sprachen heisst er „guter Donnerstag“ oder auch „Hoher Donnerstag“, womit immer gesagt wird, dass an diesem Tag etwas ganz Grosses, Aussergewöhnliches geschehen ist: Jesus feierte das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern und hat die Feier der Eucharistie gestiftet.

Wir laden an diesem Tag alle ein, mit uns in einer ökumenischen Agapefeier ganz sinnlich und leiblich in die Feier dieser Nacht einzutauchen. Wir essen miteinander und erinnern uns an dieses besondere Liebesmahl Jesu. Die Feier findet am Hohen Donnerstag, 17. April, um 18 Uhr im ökumenischen Kirchenzentrum Romana in Augst statt.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit eine Gethsemanestunde in der Kapelle zu verbringen, um in der Stille, mit einigen Texten und ruhigen Liedern die Einladung Jesu anzunehmen: „Bleibet hier und wachet mit mir, wachet und betet!“ Diese Gebetstunde dauert etwa von 20 bis 21 Uhr und lädt dazu ein, den Abend in besinnlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Alle sind herzlich eingeladen, diesen besonderen Abend mit uns zu erleben.


Barbara Metzner, Gemeindeleiterin

Karfreitag und Beichtgelegenheit

Bildquelle: Canva

Am Karfreitag erinnern wir uns an den Kreuzestod Jesu. Wenn wir wahrhaft Ostern feiern wollen, die Auferstehung Jesu, dann dürfen wir uns am Karfreitag nicht vorbeimogeln, denn wahres Christsein gibt es nur mit dem gläubigen Erinnern daran, dass Jesus sein Leben für uns alle hingegeben hat.

Am Karfreitag, 18. April, um 15 Uhr sind alle Erwachsenen herzlich eingeladen zur grossen Karfreitagsliturgie in der Kirche. Ein besonderer Moment der Feier ist die Kreuzverehrung. Dazu sind alle gebeten, eine eigene Blume mitzubringen, die im Verlauf der Feier zum Kreuz gelegt werden kann.

Beichtgelegenheit an den Kartagen:

Priester Andreas Bitzi steht Ihnen für das Sakrament der Versöhnung zu folgenden Zeiten in der Kirche zur Verfügung:

  • Karfreitag, 18. April: 17 bis 18.30 Uhr
  • Karsamstag, 19. April: 10 bis 11.30 Uhr

Gerne können Sie auch einen individuellen Termin mit ihm vereinbaren unter Tel. 061 599 14 56.

Ostern – der Tag der Auferstehung

Bildquelle: Hongler Kerzen AG

Die ersten Christen waren im jüdischen Glauben aufgewachsen. Für sie war der Sabbat der Feier- und Ruhetag der Woche, denn Gott hatte diesen Tag «gesegnet und für heilig erklärt» (Ex 20.11). Den Sabbat als Feiertag zu halten war und ist bis heute für gläubige Juden etwas vom Wichtigsten.
Wie kamen die Christen dazu, nicht mehr den Sabbat, sondern den Tag danach als Feier- und Ruhetag zu begehen? Das ist eigentlich eine gewaltige Umstellung. Das überragende Ereignis, das diesen Wechsel verursacht hat, ist die Auferstehung Jesu. Die Evangelien berichten uns, wie am ersten Tag der Woche – also der Tag nach dem Sabbat – Frauen zum Grab Jesu gingen, das sie offen fanden, und als sie hineingingen, einen Engel sahen, der ihnen verkündete: «Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden» (Mk 16,6).
Für die Christen ist so der Tag nach dem Sabbat (für uns der Sonntag) zum Tag des Herrn geworden, geheiligt durch die Auferstehung Jesu. Seither kommen Sonntag für Sonntag ChristInnen zum Gottesdienst zusammen, um die Auferstehung Jesu vom Tod zu feiern. An Ostern tun wir dies in besonderer Weise.

Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten:

Ostersamstag, 19. April, 20 Uhr, Ref. Kirche – ökumenische Osternachtsfeier, anschl. Umtrunk
Ostersonntag, 20. April, 6 Uhr, Romana – Eucharistiefeier, anschl. Frühstück
Ostersonntag, 20. April, 10 Uhr, Kath. Kirche – Eucharistiefeier
Ostersonntag, 20. April, 11.30 Uhr, Kath. Kirche – Santa Messa
Ostermontag, 21. April, 10 Uhr, Kath. Kirche – Eucharistiefeier

Die gesegneten Heimosterkerzen, mit dem diesjährigen Ostermotiv «Christus ist unser Friede», können nach den Gottesdiensten für Fr. 10.- gekauft werden. Sie können später auch über die Sakristei oder das Pfarramt bezogen werden.

Priester Andreas Bitzi

Eucharistiefeier mit Krankensalbung 

Bildquelle: Canva

In der Kirche gibt es das Sakrament der Krankensalbung. Lange Zeit wurde sie nur noch als «Letzte Ölung» praktiziert. Vom Evangelium her und von der Praxis in der Kirche über Jahrhunderte weg, ist sie nicht nur Sterbenden, sondern viel mehr Menschen gespendet worden, die in ihren Leiden Linderung und Besserung erhofften.

Durch die Krankensalbung sollen die Kranken innere und äussere Aufrichtung erfahren. Darum möchten wir jene, denen körperliche oder seelische Leiden das Leben schwer machen, einladen, die Krankensalbung zu empfangen. Das Auflegen der Hände durch den Priester und die Salbung mit dem Krankenöl ist eine innige Bitte um Besserung. 

Der Empfang der Krankensalbung ist möglich in den Gottesdiensten vom Samstag, 

5. April 2025, um 18 Uhr im Romana und am Sonntag, 6. April 2025, um 10 Uhr in der katholischen Kirche in Pratteln.

Die Einladung zu diesen Gottesdiensten geht an alle, besonders an jene, die körperlich oder seelisch leiden. 

Im Anschluss an die Gottesdienste lädt die Krankenbesuchsgruppe jeweils zum Apéro ein.

Priester Andreas Bitzi  

Fastenaktion

Bildquelle: Projekt Fastenaktion

Mit eigener Kraft aus Verschuldung und Abhängigkeit

Im Rahmen der diesjährigen Fastenaktion unterstützt unsere Pfarrei das Landesprogramm in Indien.

Dank der Rückbesinnung auf die eigenen kulturellen und religiösen Traditionen und der Zusammenarbeit mit dem staatlichen landwirtschaftlichen Forschungsinstitut, sind die diskriminierten Minderheiten der Adivasi und Dalits auf dem Weg, sich aus Hunger und Unterdrückung zu befreien. Unzählige Adivasi und Dalits fristen in Indien ein Dasein am Rand der Gesellschaft. Um zu überleben, nehmen viele externe Kredite bei Grossgrundbesitzer:innen und Geldverleiher:innen auf, die sie in Schuldknechtschaft oder Migration treiben. Mit Unterstützung von Fastenaktion gründen Adivasi und Dalits Dorforganisationen und bauen gemeinsame Sparkassen auf, um sich gegenseitig aushelfen zu können, um Darlehen mit Wucherzinsen zu vermeiden. Die Rückbesinnung auf ihre kulturellen und spirituell-religiösen Traditionen verleiht den Gemeinschaften Kraft. Damit einher geht das Bewusstsein, wie wichtig der Zugang zu eigenem Land ist. Denn auf eigenen Feldern können die Familien mit traditionellen Anbaumethoden, ergänzt durch agrarökologische Ansätze, ihre Selbstversorgung sichern. In ihrem Selbstbewusstsein gestärkt, treten Adivasi und Dalits auch zu den Wahlen in die lokalen Gemeinderäte an.

Was Fastenaktion mit Ihrer Hilfe bereits erreicht hat:

• Um 2/3 ist die Zahl der internen Darlehen für Nahrungsmittel im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dieser Trend hat mit dem Beginn der landwirtschaftlichen Zusammenarbeit eingesetzt.

• Für 6’660 Frauen und 5’588 Männer wurden allein im letzten Jahr Wähler:innenausweise ausgestellt.

• 1’225 Familien erhielten Ausweise, die ihnen den Zugang zum Wald und das Sammeln von Waldprodukten ermöglichen.

Weitere Informationen zum Landesprogramm Indien 138381 finden Sie unter: www.fastenaktion.ch/indien.

Wir unterstützen das oben erwähnte Projekt am Samstag, 29. März mit folgenden Aktionen:

Rosenverkauf vor der Migros und neben dem Coop, zwischen 8 – 13 Uhr

Spaghetti-Essen im Pfarreisaal der kath. Kirche, ab 11.30 Uhr

Auch die Kollekten der Gottesdienste vom Samstag, 5. April und 12. April sowie vom Sonntag, 6. April und 13. April werden Zugunsten von Fastenaktion aufgenommen.

Jede Spende zählt – herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Rückblick „Beizenfasnacht“ 3 x 20 vom 5.2.25

Am 5. Februar begrüsste das ganze Team die Gäste in Fasnachtsverkleidung. Eine Dame mit einem schön dekorierten Hut und weitere 2-3 Haarschmücke unterstützten das fasnächtliche Kostümieren.

Es gelang Judith wieder einmal mehr, das Publikum in ihren Bann zu ziehen, sowohl als Schampedysli als auch mit ihrem Schnitzelbank.Der Auftritt und das Intrigieren der 2 Waggis, Andrea und Berni, fand grossen Gefallen. Mit viel Charme und Geplauder verteilten die beiden ihre Sprüche, Rosen und Süssigkeiten. Marianne Grosjean überraschte mit der Vielfalt der Lieder, die auf der Drehorgel, zur Fasnacht gespielt werden können: von typischen Basler Melodien wie s’Läckerli oder d’Rywälle, über Schlagerhits, bis zur Tanzmusik.

Am Anfang genoss das Publikum einfach die Drehorgelklänge, versuchte die verschiedenen Lieder zu identifizieren und mitzusingen. Bei der Polonaise und beim Lied „Die Hände hoch zum Himmel“ steigerte sich die Stimmung und es wurde kräftig mitgemacht.

Die mit viel Liebe und Aufwand gebastelten Dekorationen ernteten anerkennende Rückmeldungen. Ebenso das feine Zvieri mit den mit Salat garnierten Chäschuechlis und den leckeren, süssen Clowns. Die „Beizenfasnacht“ war für das 3 x 20 Team eine Première. Wer weiss, ob wir solchen Anlass nicht zur Tradition machen werden?!
Nochmals herzlichen Dank allen, die zum guten Gelingen dieses Nachmittags beigetragen haben!

Denise Meyer

«In Sack und Asche gehen»

Bildquelle: Canva

Man meint es heute eher scherzhaft, wenn man sagt: «Ich streue mir Asche aufs Haupt.» Und will damit sagen: «Ich habe einen Fehler gemacht.» 

Im Volk Israel hat man sich Asche auf den Kopf gestreut, wenn man in grosser Trauer war, oder für einen begangenen Fehler Busse tat, um Reue und Bereitschaft zur Umkehr zu zeigen. «In Sack und Asche gehen» ist auch ein Ausdruck aus der Bibel. «Der Sack» meint, ein Kleid aus einem minderwertigen Stoff (z.B. aus Ziegenhaaren), was auch Zeichen der Trauer oder der Reue war. 

Seit dem 6. Jahrhundert gibt es in der Kirche den Aschermittwoch, der das Zeichen der Asche aufnimmt. Im Gottesdienst empfangen wir Asche auf unser Haupt. Der Aschermittwoch ist der Beginn der Fastenzeit. Was die «Frühlingsputzete» für den 

Haushalt, ist die Fastenzeit für die Seele: aufräumen, ausmisten, die Seele reinigen, das Leben neu ausrichten. Dazu laden uns die folgenden Gottesdienste mit dem Zeichen der Asche ein: 

Mittwoch, 5. März, 9 Uhr – Eucharistiefeier im Romana 

Mittwoch, 5. März, 19 Uhr – Santa Messa in der Kirche  

Donnerstag, 6. März, 9.30 Uhr – Eucharistiefeier in der Kirche

Rückblick Ausflug ökumenischer Kinderchor Rägeboge

Bildquelle: Nathalie Herzog

Für alle Kinder, die beim Krippenspiel mitgemacht haben, gab es einen Schlittschuhausflug. Am 22. Januar sind wir mit 19 Kindern und 7 Begleitpersonen, alle schön dick angezogen, zur Kunsteisbahn St. Margarethen gefahren und haben dort ein paar lustige Stunden auf dem Eis verbracht mit anschliessendem Picknick. In kurzer Zeit konnten auch unerfahrene Kinder (fast) ohne umfallen Schlittschuh fahren. Nach viel Kälte und Spass ging es dann in der Pfarrei mit einem gemeinsamen Pizza-Essen weiter, da kamen auch zwei weitere Kinder dazu.

Beim Verabschieden war für viele klar, dass sie beim nächsten Krippenspiel wieder dabei sind. Dann hoffen wir doch, dass diese Motivation ansteckend ist und unser Kinderchor noch mehr…Farbe bekommt!

Assunta D’Angelo

Einsetzung der neuen Gemeindeleiterin von Pratteln-Augst, am Sonntag, 2. Februar 2025

Bildquelle: Annemarie Müller

Am Fest der Darstellung des Herrn feierten die Gläubigen zusammen mit der Missione den zweisprachigen (ital.-dt.) Einsetzungsgottesdienst der neuen Gemeindeleiterin Barbara Metzner.  Pfarrer Andreas Bitzi stand der Eucharistiefeier vor zusammen mit Don Jan von der Missione. Barbara Metzner war es wichtig auf den Evangelienabschnitt, der von ihr vorgetragen wurde, auf die Prophetin Hanna in ihrer Predigt zu verweisen. Gerade heute ist es wichtig und damals gab es dies auch schon, dass nicht nur Männer des Prophetenamt ausführen, sondern Frauen. Sie deutete dies für uns heute aus, was heisst es Prophet, Prophetin heute zu sein und sich in Dienst nehmen zu lassen. Hoffnung zu verbreiten in Wort und Tat und dass wir dies an unseren unterschiedlichen Standorten und Lebensweisen als Christ, als Christin tun können. Das Gebet, welches der Prophetin Hanna wichtig war, gab ihr die Kraft zu handeln und wie drückt sich dies heute bei uns aus, im Gebet, mit Gott verbunden zu sein. Was gibt uns Kraft für den Alltag und da kommt uns Gläubigen die Stärkung der Kommunion zu Hilfe. Anschliessend wurde ihr von mir mit ein paar Worten die Missio des Bischofsvikar V. Koledoye überreicht. Danach wurden ihr die Wünsche von der Kirchgemeindepräsidentin Rosa Calicchio von Pratteln-Augst, vom Kirchgemeindepräsidenten ihrer vorigen Stelle und vom jetzigen Seelsorgeteam mit jeweils einem Präsent mitgegeben.  Musikalisch wurde, nebst den Liedern, der Gottesdienst mit festlicher Orgelmusik von Matthias Reif bereichert. Allen, die zu diesem Gottesdienst beigetragen haben, sei ein herzliches Dankeschön gesagt. Anschliessend waren wir Alle ins Pfarreiheim zu einem genussvollen Apéro eingeladen. Auch hier sage ich den Pfarreiangehörigen von Pratteln-Augst und der Missione einen lieben Dank. Hier konnten wir uns miteinander austauschen und im Gespräch verweilen. Gefreut hat mich nebst allem Gesagten auch, dass der Kirchgemeindepräsident Felix Wehrli aus Muttenz zugegen war und damit zum Ausdruck brachte, dass wir zunehmend in einem grösseren Ganzen verwoben sind, nämlich im Pastoralraum Hardwald am Rhy.

Wolfgang Meier, Pastoralraumleiter

Rückschau 3 x 20 vom 8. Januar 2025

Beim 3 x 20 vom Januar wurden wir von einer grossen Besucherzahl überwältigt. Zum Glück hatten wir genügend Platz- und Vorratsreserven! So konnten alle den Nachmittag und den Schwank „ E chaotischi Grichtsverhandlig“ von Daniel Kaiser geniessen. Danke für euer zahlreiches Erscheinen!

Mit dieser Verwechslungskomödie zwischen einem Bankraub und einem Gartenbankraub gelang es einmal mehr der Gruppe vom Senioren Theater Sissach das Publikum köstlich zu unterhalten und zu amüsieren:

  • sei es in der Rolle als Polizist, der von einer Karriere beim FBI träumte, jedoch sich sehr tollpatschig benahm
  • oder als Gerichtssekretärin, die gekonnt so tat, als wäre sie naiv und unbeholfen
  • oder als Richter und Richterin, die gegen Aussen sehr streng ihr Amt ausüben wollten,  allerdings selbst ganz und gar nicht aufrecht waren
  • oder als angeklagtes Ehepaar, das auf den ersten Blick bieder und harmlos wirkte, es aber faustdick hinter den Ohren hatte
  • oder als Geschworene, die einerseits eher passiv mitwirkten oder sich sehr ungeduldig zeigten.

Ein grosses Bravo den Schauspielerinnen, Schauspielern, der Regie und ihrem unterstützenden Team für ihre Darbietungen und Leistungen! Herzlichen Dank der 3 x 20 Crew für ihren grossartigen Einsatz inkl. feinem Zvieri! Es war schön mit euch die Saison 2025 anzugehen!

Denise Meyer

Blasiussegen

Bildquelle: Canva

Am 3. Februar ist der Gedenktag des heiligen Blasius. Blasius war Bischof in Armenien und lebte im 4. Jahrhundert. Nach der Legende erlitt er unter Kaiser Licinius um 316 das Martyrium. Im Gefängnis soll er zuvor einem Knaben, der eine Fischgräte verschluckt hatte, das Leben gerettet haben.

Das ist der Grund, warum er bis heute im Osten und im Westen gegen Halsleiden angerufen wird. In Erinnerung an den Heiligen wird in der katholischen Kirche seit dem 16. Jahrhundert der Blasiussegen gespendet.

Das Segensgebet hierzu lautet: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.“ Das Segensgebet bringt unser Vertrauen zum Ausdruck, dass alles Gute, Gesundheit und Heil am Ende Geschenk und Gnade Gottes ist.

Für unsere Gesundheit sollen wir dennoch auch selbst etwas tun und unserem Leib Sorge tragen. Wir sollen Gesundheit und Wellness aber nicht zum Götzen machen, aber uns gut um unseren Leib kümmern, so dass die Seele gerne darin wohnen mag. Dazu helfen will uns das ruhige Vertrauen, dass über allem Gott steht und das Gute für uns will.

Den Blasiussegen können Sie dieses Jahr am 8. Februar, um 18 Uhr, im Romana und am 9. Februar, um 10 Uhr, in der Antoniuskirche empfangen. Im Romana findet am Samstagabend auch noch die Kerzensegnung statt. Wir segnen dabei alle Kerzen, die im Verlauf des Jahres für die Liturgie gebraucht werden. Sie sind herzlich eingeladen, auch eigene Kerzen zu bringen, um diese segnen zu lassen.

Barbara Metzner, Gemeindeleiterin

Rückschau 3 x 20 vom 4. Dezember 2024

„Bringt Licht ins Dunkel“: Beim Anlass vom 4. Dezember 2024 ist dies vielseitig gelungen. Schon der festlich dekorierte Saal und die schön gedeckten Tische trugen dazu bei, dass eine warme Atmosphäre das zahlreich erschienene Publikum erwartete.

Animiert durch Evi Burkhalters Klavierspiel, tönte es schon bei den ersten beiden Liedern „Alle Jahre wieder“ und „Lasst uns froh und munter sein“ recht gut. Danke Evi, du schaffst es immer wieder mit deiner ruhigen, meisterhaften Spielart am Klavier uns zu bereichern und zu beglücken!

Nach einem besinnlichen Einstieg zur Adventszeit hatten wir das Vergnügen, Petrus als Besucher zu begrüssen. Mit passenden Anekdoten erzählte uns Judith Thurnheer, alias Petrus, so manches, was im Himmel vor sich ging und wie beschäftigt die Engel waren. Einmal mehr gelang es Judith mit ihren Versen die Leute aufzumuntern. Danke und Bravo!

Ein Wettbewerb wurde veranstaltet, um herauszufinden welches die Lieblingsgüetzis des Publikums waren. Nicht überraschend waren es die Mailänderli! Bei der Auflösung wurden drei Güetzisäcklis verteilt.

Nun warteten wir gespannt auf den Auftritt von Peter R. Füeg, alias Peter De Geesewell, und seine unveröffentlichte Weihnachtserzählung „Der Schutzengel“. Als passenden Einstieg in die Geschichte wurde zuerst das Lied „Hört der Engel helle Lieder“ gesungen.

Das Licht wurde gedimmt und Peter nahm uns mit seiner klaren, sonoren Stimme mit ins Altersheim, wo der 93-jährige Gast, Paule Oberle, wohnte. Vom Anfang bis ans Ende gelang es Peter, auch durch vielfältige Sprachfärbungen, die Aufmerksamkeit des Publikums zu erobern und das Interesse an Paules Situation zu wecken. Teilnahmsvoll verfolgte das Publikum die Gemütsregungen von Herrn Oberle, seine Verbitterung, sein Hadern über die Umstände im Altersheim und sein Schicksal, seine aufbauenden und liebevollen Begegnungen mit Schwester Agniezka und seine Hoffnung, dass sein einziger noch lebender Verwandter, sein Enkelsohn Renatus, aus Australien ihn zu Weihnachten besuchen kommt. Durch den unerwarteten Besuch von Paules Schutzengel, der ihn zur Heimreise abholen wollte, gelang es Peter, das Publikum noch stärker in seinen Bann zu ziehen. Eine der Pointen der Erzählung war, dass Peter den Gesprächsteil des Engels singend vortrug. Dass Paule dann in Frieden einschlafen konnte, mit Menschen, die er liebte, begleitet von seinem Schutzengel und zudem noch in einer feierlichen Stunde, linderte die Melancholie, die das Ende der Geschichte mit sich brachte. Als das Licht wieder anging, sah man einige Taschentücher, die vom Publikum gebraucht worden waren. Danke Peter, dass du uns durch diese Premiere ein grosses Geschenk gemacht hast!

Nach einem leckeren Zvieri stimmten wir nochmals in ein paar Weihnachtslieder ein und so ging ein gemütlicher, besinnlicher Nachmittag zu Ende. Merci dem ganzen Team für diesen tollen Einsatz!

Denise Meyer

Einsetzungsfeier von Barbara Metzner mit Apéro

Bildquelle: Pfarrei St. Anton Pratteln-Augst

Sonntag, 2. Februar, 10.30 Uhr, Kirche St. Anton, Pratteln 

Den Einsetzungsgottesdienst unserer Gemeindeleiterin Barbara Metzner feiern wir zusammen mit der italienischsprachigen Mission. Aus diesem Grunde beginnt der Gottesdienst ausnahmsweise um 10.30 Uhr. 

Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest Darstellung des Herrn, früher Lichtmess genannt. Im Gottesdienst werden die Kerzen gesegnet, die durch das Jahr in der Kirche gebraucht werden. Die Pfarreiangehörigen sind eingeladen, Kerzen, die sie daheim entzünden, zur Segnung in den Gottesdienst mitzubringen und sie vor den Altar zu legen. 

Üblicherweise wird an diesem Tag auch der Blasiussegen erteilt. Da der Gottesdienst mit der Einsetzung der neuen Gemeindeleiterin schon ziemlich befrachtet ist, gibt es in den Gottes-diensten vom darauffolgenden Wochenende, dem 8. Und 9. Februar Gelegenheit, den Blasius-segen zu empfangen. 

Wir freuen uns, diesen besonderen Moment sowie den anschliessenden Apéro gemeinsam mit Ihnen zu geniessen, und heissen Sie alle herzlich willkommen!

Priester Andreas Bitzi

Ein Willkommensgruss vom Pastoralraumleiter

Ab dem 2. Februar beginnst du liebe Barbara offiziell dein pastorales Wirken in den Pfarreien Pratteln-Augst. Seit dem 1. Dezember 2024 bist du aber schon dort tätig und das Seelsorgeteam, wie auch die Gruppierungen und die Vereine, die Missione, die kirchlichen Behörden und die Gläubigen konnten dich in dieser Zeit schon etwas kennenlernen. Am 2. Februar feiern wir das Fest Darstellung des Herrn, was im Volksmund gerne Maria-Lichtmess genannt wird. Ich wünsche dir von Herzen, dass du in deinem Wirken gerne daran erinnert wirst, wie Hanna und Simeon Lichtträger waren und du somit auch immer wieder zur Lichtträgerin werden kannst. So wie Hanna und Simeon: vertraue dich Gott an, der dich füllt mit seiner Liebe, der dir als Barbara Wärme und Licht schenkt für dich und deine Familie und für die grosse Familie der Pfarrei, wie auch für die Mitarbeit im Pastoralraum Hardwald am Rhy.

Feiern wir an diesem Fest, ja an deinem Fest der Einsetzung, diese Liebe Gottes, die als Licht in dir und uns immer wieder aufstrahlen kann. Im Namen unseres Bischofs Felix Gmür und unseres Bischofsvikars Valentine Koledoye wünsche ich dir dafür in Zukunft als Gemeindeleiterin in Pratteln-Augst alles Liebe und Gottes Segen für dein Wirken am Reich Gottes. 

Herzlich, Wolfgang Meier (Pastoralraumleiter)

Rückblick Sternsingen 20*C+M+B+25

Bildquelle: Pfarrei St. Anton Pratteln-Augst

Auch dieses Jahr konnten die Sternsinger den Familien und den Heimbewohnern, die sie besuchten, eine Freude mit ihren Versen und ihrem Gesang schenken. 17 Kinder und 10 Begleitpersonen machten sich am 11. Januar, gestärkt durch den Segen von Gemeindeleiterin Barbara Metzner, in drei Gruppen auf den Weg. Trotz Kälte und Anstrengung waren alle bis zum Schluss unterwegs, auch wenn gewisse Besuche etwas länger als 18 Uhr gingen. Als Dankeschön gab es am Abend in der Pfarrei viele Leckereien von den Segensempfängern sowie feine Pasta mit Bolognese- oder Tomatensauce.

Ein ganz grosses Dankeschön geht an alle die mitgewirkt haben, aber auch an unsere Spender, welche die stolze Summe von Fr. 1152.35 für Kinderrechte u.a. in Kenia und Kolumbien in den Spendentopf gelegt haben. Auch die Kollekte der Gottesdienste vom 11. und 12. Januar ging zugunsten von Missio und erbrachten insgesamt Fr 320.45.

Mögen alle Häuser für das 2025 gesegnet sein. Die Sternsinger melden sich nächstes Jahr wieder!

Assunta D’Angelo

Vorbereitung auf die Tauferneuerung: Ein Nachmittag voller Kreativität und Glauben

Bildquelle: Pfarrei St. Anton Pratteln-Augst

Am Samstagnachmittag, den 18. Januar, erlebten die Erstkommunionkinder gemeinsam mit einem Elternteil einen abwechslungsreichen und inspirierenden Workshop-Tag. Die Veranstaltung diente der Vorbereitung auf den Tauferneuerungsgottesdienst und bot den Kindern die Möglichkeit, ihren Glauben auf kreative Weise zu entdecken.

In verschiedenen Stationen setzten sich die Kinder intensiv mit Themen rund um die heilige Taufe auseinander. Sie erforschten die Bedeutung von Symbolen wie Wasser, Kreuz, Kerze und Chrisam und reflektierten über ihren eigenen Namen. Der Höhepunkt des Nachmittags war die Gestaltung eines persönlichen Glaskreuzes. Mit viel Freude und Kreativität verzierten die Kinder ihre Kreuze mit Glassteinen, Splittern und Nuggets. Nach dem Fusing (Schmelzen der Glaskreuze) werden diese den Kindern als besonderes Geschenk zur Erstkommunion überreicht.

Abgerundet wurde der Tag mit einem wunderbaren Zvieri, das die Eltern liebevoll vorbereitet hatten – eine schöne Gelegenheit, Gemeinschaft zu erleben und sich auszutauschen.

Der feierliche Tauferneuerungsgottesdienst für die Erstkommunionkinder und Firmanden findet am Sonntag, den 26. Januar, um 10 Uhr in der Kirche statt.

Wir laden alle herzlich ein, diesen besonderen Gottesdienst mitzufeiern und die Kinder und Jugendlichen auf ihrem Glaubensweg zu begleiten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Gemeinsam Weihnachten feiern 

Bildquelle: Canva

Weihnachten – ein Fest der Freude und Hoffnung, das wir auf vielfältige Weise und an verschiedenen Orten feiern. Im Mittelpunkt steht die Geburt Jesu, die wir gemeinsam erleben, hören und spüren möchten.
Am Heiligabend laden wir Sie herzlich zu unseren besinnlichen und festlichen Gottesdiensten ein – für Jung und Alt: Von der fröhlichen Familienfeier über den feierlichen Gottesdienst am Abend bis hin zur stimmungsvollen italienischen Mitternachtsmesse mit anschliessendem Apéro ist für jeden etwas dabei.
Auch an den Weihnachtsfeiertagen setzen wir die festliche Stimmung fort. Der Gottesdienst am ersten Feiertag wird durch festliche Trompetenmusik bereichert, während der Stephanstag mit der Segnung von mitgebrachtem Wein ein ganz besonderes Ritual bereithält.

Weihnachtsgottesdienste am 24. Dezember
16 Uhr: Familien- und Kinderweihnachtsfeier in der Kirche
16 Uhr: Ökum. Familienweihnachtsfeier im Romana
17.30 Uhr: Heiligabendmesse in der Kirche
23 Uhr: Santa Messa della Vigilia di Natale in der Kirche, mit anschliessendem Apéro

Weitere Festgottesdienste
25. Dezember, 10 Uhr: Weihnachtsgottesdienst, begleitet von festlicher Trompetenmusik in der Kirche
26. Dezember, 10 Uhr: Gottesdienst am Stephanstag mit Weinsegnung in der Kirche

Wir freuen uns, Sie bei unseren Gottesdiensten begrüssen zu dürfen und mit Ihnen gemeinsam diese besondere Zeit des Jahres zu feiern!

Herzlichen Dank!

Bilderquelle: Nadja Scalia

Ein grosses Dankeschön an das Weihnachtsdekorations-Team für die wunderschöne Gestaltung der Kirche und des Foyers. Eure kreative Arbeit und euer Engagement haben unsere Räume in festlichem Glanz erstrahlen lassen und eine zauberhafte Weihnachtsatmosphäre geschaffen.

Vielen Dank, dass ihr euch so viel Mühe gemacht habt, um diese besondere Zeit des Jahres noch schöner zu machen!

Ein turbulentes Krippenspiel

Bilderquelle: ök. Kinderchor Rägeboge

„Truppeverlegig uf Bethlehem“ hiess das diesjährige Krippenspiel. Nach neun Wochen proben, war am Freitag, 12. Dezember, die Hauptprobe im reformierten Kirchgemeindehaus. Die Farbe für die Kulissentüre war noch feucht, als die 22 Kinder das Stück zum ersten Mal mit allen Liedern und Musikstücken probten.

Das Stück handelte von 2 Soldaten, welche nach Bethlehem abkommandiert waren, um dort während der Volkszählung für Ordnung zu sorgen. Weil sich Leute um die letzten freien Betten stritten und eine genervte Wirtin sogar mit dem Wallholz auftrat, griffen sie ordnend ein. Hinter den Hirten im Stall vermuteten sie einen Aufstand und begegneten dann selbst Jesus in der Krippe. Zurück bei Herodes bekamen sie mit, wie die drei Weisen nach dem neuen König fragten und wie ihr König daraufhin einen Wutanfall bekam. Nachdem ihnen klar wurde, dass sie das Jesuskind, also den Messias, gesehen haben, beschlossen sie, die Weisen und die Familie zu warnen – fanden aber nur noch den leeren Stall vor. So weit so gut.

Dann kamen die beiden Aufführungen am 3. Advent. Zwei Kinder, davon eines mit Doppelrolle, fielen am Samstag Grippehalber aus. Einer der Soldaten, Josef und ein Schriftgelehrter mussten kurzfristig ersetzt werden. Die Chorleiterin, Assunta D’Angelo, rief ein Mädchen an, welches in den letzten 7 Jahren immer mitgespielt hatte. Sie war so spontan, zwei Stunden vor der Aufführung zuzusagen und lernte in der kurzen Zeit die Rolle des Josef fast ganz auswendig. Der Wirt wurde zum zweiten Soldaten und ein Engel übernahm zusätzlich die Rolle des Schriftgelehrten. Am Sonntag fiel dann auch noch ein weiteres Kind mit der Rolle des Herodes aus, so dass seine Frau die Rolle des Herodes übernahm und ein Engel zur Frau des Herodes wurde. Ein Kind, welches zum Zuschauen gekommen war, wurde spontan ein weiterer Engel. Die Kleidungsstücke wurden kurzerhand angepasst, die Texte, so gut es ging gelernt. Alle halfen einander, so dass jedes am richtigen Platz stand. Improvisation gehört zu jedem Krippenspiel, aber dies war eine wahre Meisterleistung. Die Kinder spielten ihre Rollen, als ob sie diese schon immer hatten und die gute Fee Dayna Soder sorgte im Hintergrund dafür, dass jedes Kind im richtigen Moment das richtige Kostüm anhatte. Aline König und Roswitha Holler-Seebass unterstützten den kräftigen Gesang der Kinder mit dem Flügel und der Gitarre und Assunta D’Angelo leitete die Kinder beim Gesang und Krippensiel hervorragend an, so dass die Aufführungen wunderbar gelangen.

Ein herzliches Dankeschön allen, für ihre ausgezeichnete Mitarbeit!

Roswitha Holler-Seebass, Sozialdiakonin

Rückblick St. Nikolaus der Pfadi St. Leodegar

Am Donnerstag, 5. und Freitag, 6. Dezember haben Santiklaus (im traditionellen Bischofsgewand) und Schmutzli bei über 20 Familien, mit je 1-6 Kindern, in Pratteln und Augst vorbeigeschaut. So konnten viele Kinder ihre «Värsli» aufsagen, «Chlause-Säckli» bekommen und sich auf das Wunder der Weihnachtszeit einstimmen.

Vielen Dank an die ehemaligen Leiter und Leiterinnen der Pfadi St. Leodegar, die jedes Jahr dafür sorgen, dass dieser schöne Brauch nicht verloren geht.

Licht und Freude bringen – Helfer gesucht für die Dekoration der Kirche

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Die Advents- und Weihnachtszeit ist eine besondere Zeit voller Wärme, Hoffnung und festlicher Vorfreude. Um unsere Kirche und das Foyer in dieser schönen Atmosphäre erstrahlen zu lassen, ist ein Dekorationsteam fleissig im Einsatz.

Am Samstag, den 30. November, und Dienstag, den 17. Dezember, werden die Kirche und das Foyer liebevoll dekoriert. Ob beim Anbringen von Lichtern oder Aufhängen von Weihnachtskugeln – jede Unterstützung ist willkommen. Dabei ist es eine wunderbare Gelegenheit, sich kreativ zu betätigen und Gemeinschaft zu erleben. Natürlich gehört auch das gemeinsame Aufräumen dazu: Am Montag, den 13. Januar, trifft sich das Dekorationsteam, um alles wieder abzuräumen.

Sei dabei! Wer Freude am Dekorieren hat oder einfach den Wunsch verspürt, unserer Kirche ein festliches Gesicht zu geben, ist herzlich eingeladen, sich dem Team anzuschließen (auch wenn nur ein Termin passt). Für mehr Informationen oder zur Anmeldung meldet euch bitte im Pfarrbüro.

Lasst uns gemeinsam Licht und Hoffnung in unsere Kirche bringen!

Herzlich willkommen, Frau Barbara Metzner

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Am 1. Dezember 2024 dürfen wir eine neue Reise in unserer Pfarrei beginnen, und mit grosser Freude heissen wir unsere neue Gemeindeleiterin, Frau Barbara Metzner bei uns willkommen. Dieser Tag markiert nicht nur den Beginn der Adventszeit, sondern auch den Start eines neuen Kapitels in unserer Gemeinschaft. Ein Segen für die Pfarrei – Frau Barbara Metzner bringt nicht nur ihre langjährige Erfahrung und ihre tief verwurzelte Spiritualität mit, sondern auch eine spürbare Leidenschaft für das Gemeindeleben. Ihre Vision, gemeinsam im Glauben zu wachsen, füreinander da zu sein und offen auf die Bedürfnisse unserer Mitmenschen zu reagieren, wird uns alle bereichern. Gemeinsam in eine neue Zukunft. Unsere Pfarrei ist ein lebendiger Ort, an dem sich Menschen verschiedener Generationen und Hintergründe begegnen, um gemeinsam den Glauben zu leben und Gemeinschaft zu erleben. Wir sind sicher, dass Frau Barbara Metzner mit ihrer empathischen Art und ihrer frischen Perspektive diese Vielfalt weiter fördern wird. Ob in der Jugendarbeit, bei der Betreuung älterer Gemeindemitglieder oder in der Organisation von Gottesdiensten und anderen pastoralen Angeboten – wir wissen, dass sie mit Hingabe und Freude ihren Dienst ausüben wird. Ein herzliches willkommen!

Wir laden alle Gemeindemitglieder herzlich ein, Frau Barbara Metzner in den ersten Wochen ihres Dienstes zu unterstützen und kennenzulernen. Die Wahl der neuen Gemeindeleitung wird im 2025 erfolgen. So bekommt die Gemeinde die Gelegenheit auf persönliche Begegnungen mit Frau Barbara Metzner. Ihre beiden ersten Gottesdienste zum 1. Advent wird sie gemeinsam mit Andreas Bitzi feiern. Am Samstag, 30. November, um 18 Uhr, im Romana und am Sonntag, 1. Dezember, um 10 Uhr, mit Begleitung des ökum. Kinderchor Rägeboge, in der Kirche.

Liebe Frau Barbara Metzner, wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen eine lebendige und hoffnungsvolle Zukunft zu gestalten. Möge Ihr Weg in unserer Pfarrei von Gottes Segen begleitet sein, und mögen Sie sich hier in Pratteln schnell zu Hause fühlen. Herzlich willkommen in unserer Pfarrei Pratteln!

Für den Kirchenrat

Patricia Helfenberger

Kirchgemeindeversammlung

Die 38 Teilnehmer haben am 14. November 2024 unser Budget 2025 gutgeheissen. Das von der Verwaltung präsentierte und von der Prüfungskommission genehmigte Budget 2025 wurde einstimmig angenommen. Bei einem Aufwand von Fr. 1’095’447.- und einem Ertrag von Fr. 1’050’041.- resultiert ein budgetierter Verlust von Fr. 45’406.-. Der Steuersatz bleibt unverändert bei 7.5 %.

Ein Antrag in letzter Minute kam von Othmar Morgenroth: Das Budget 2025 sei zu genehmigen, unter dem Vorbehalt, dass der Aufwand global um mindestens Fr. 20’000.- reduziert werden müsste. Dadurch würde sich der budgetierte Verlust auf rund Fr. 25’000.- reduzieren. Der Antrag wurde intensiv diskutiert, schlussendlich aber einstimmig abgelehnt. Aussage Präsidium und Finanzchef: Da das Defizit strukturelle Ursachen hat, müssen diese Strukturen in Zukunft auch geprüft werden. Im ersten Quartal 2025 wird der Kirchgemeinderat ein Projekt starten «Kirche Zukunft» und bis zum Sommer 2025 einen Plan erarbeiten.

Die Aktuarin präsentierte die neue Kirchgemeindeordnung 2025. Peter Füeg wurde als Tagespräsident gewählt, um durch die Traktanden der Wahlen zu führen. Alle Ämter wurden einstimmig gewählt.

In den Kirchgemeinderat für die Periode vom 1.1.2025 bis 31.12.2028:
Calicchio Rosa, Helfenberger Patricia, Müller Annemarie, Sagolj Miro, Schilirò Vincenzo.
Präsidium: Calicchio Rosa, Aktuarin und Finanzen: Müller Annemarie
Wahlbüro: Berger Catherine, Beutler Susanne, Camellini Rita
Prüfungskommission: Füeg Peter R., Ragusa Giuseppe, Rohrbach Gianfranco

In das Landeskirchenparlament (eh. Synode) für die Periode vom 1.3.2025 bis 28.2.2029:
Füeg Jacqueline, Camellini Rita, Pfäffli Denise, Delegierte vom KGR

Das Ressort Personal dankt den Pfarreiangestellten für die gute Zusammenarbeit in der Vakanzzeit ohne Gemeindeleiter und überreicht ein kleines Präsent. Die Baukommission kündigt an, dass einige kleinere und grössere Reparaturen anstehen. Das Präsidium heisst Frau Barbara Metzner, neue Gemeindeleiterin ab 1. Dezember 2024, willkommen. Auch Don Jan Zubrowski, Pfarreileiter der Missione Cattolica Italiana wird kurz vorgestellt. Die Landeskirche BL bedankt sich bei allen freiwilligen Helfern der Kirchgemeinde Pratteln-Augst mit einem Gutschein im Wert von Fr. 150.-. Dieser wird voraussichtlich im 1. Quartal 2025 in der Post liegen.

Allen werten Dank und Anerkennung für das engagierte Wirken und Wohlwollen im Dienste unserer Kirche.

Rosa Calicchio, Präsidium

5. Frauezmorge plus … zum Thema Palliative Care

Am 26. Oktober fand das 5. Frauezmorge plus … zum Thema Palliative Care statt. Die Vorbereitungsgruppe war sich bewusst, dass dieses Thema für viele Menschen nicht einfach ist. Dass Sterben zum Leben gehört, kann  nicht einfach totgeschwiegen werden. Über 50 Frauen zeigten ihr Interesse am Thema.

Als erste Referentin berichtete die Gründerin der Palliativklinik im Park, Arlesheim, Frau Dr. h.c. Vreni Grether, über ihre Vision, ein Sterbehospiz zu gründen. Für sie ist Palliativ Care eine Haltung, ein Zusammengehen von Ärztinnen, Pflegefachleuten, Physiotherapeuten und Seelsorgern. Der Mensch soll auf seinem letzten Weg ganzheitlich betreut werden. Vreni Grether ist weder Ärztin noch Pflegefachfrau. Persönliche Erfahrungen und das Leben als Mutter und Hausfrau motivierten sie, einen Ort zu schaffen, an dem sterbende Menschen optimal betreut werden. Dieser Weg war nicht einfach. Überzeugung, Unterstützung von vielen Seiten und auch Hilfe «von oben» führten zum Ziel. Am 1. Juni 1996 konnte das Hospiz im Park, wie es bis 2023 hiess, eröffnet werden. Es brauchte viel Arbeit, damit das Hospiz auf die Spitalliste kam. Dies war  für die Finanzierung von grosser Bedeutung. Die Palliativklinik erhielt verschiedene Preise und 2018 wurde Vreni Grether von der Universität Basel mit der Ehrendoktorwürde «honoris causa» für ihr Lebenswerk gewürdigt. Der Rückzug als Präsidentin des Stiftungsrates fällt ihr nicht leicht. Loslassen ist nicht einfach. Die Teilnehmerinnen stellten viele Fragen: Sterbefasten, Aufenthaltsdauer, Finanzierung, Tagesablauf, Personalmangel.

Das zweite Referat hielt der pensionierte Oberwiler Pfarrer Beat Müller. Er ist kurzfristig für Chris Tornes eingesprungen. Beat Müller war während 13 Jahren Seelsorger im Hospiz im Park. Unter anderem hat ihm seine Anekdote zum Heiligen Antonius den sofortigen Zugang zum Publikum verschafft.

Das oberste Credo des Hospizes ist der Wille des Patienten. Die Seelsorge ist vielsprachig, man muss die spirituellen Dialekte der Menschen erfassen. Bei manchen Patienten liegt die Spiritualität verborgen. Man muss sie freilegen, denn jeder Mensch ist auf Sinnsuche, im Leben, in der Krankheit und im Abschied. Beat Müller versteht sich als Schüler, die Patienten sind seine Lehrer. Seelsorge ist demnach eine lebenslange Schule. Wenn Sprache nicht mehr möglich ist, können Musik, Rituale, Gebete oder Gesten die Kranken unterstützen. Auch zum zweiten Referat gab es zahlreiche spannende Fragen.

Die Rückmeldungen der teilnehmenden Frauen waren äusserst positiv.

J. Füeg

Ausflug Kath. Frauenverein ins Elsass am 26.09.24

Am Donnerstag, 26. September 2024 unternahmen wir eine Reise ins Elsass. Wir waren alle sehr überrascht, den Car des FCB zu sehen, der uns samt offiziellem Fahrer des Clubs erwartete.

Nach einer kurzweiligen Fahrt mit dem Car kamen wir in Colmar an, wo wir uns zuerst mit einem Kaffee und Gipfeli im bekannten Restaurant Pfeffel stärkten. Es blieb etwas Zeit, damit wir in kleineren Gruppen Colmar besichtigen konnten, bevor wir das weisse Zügli bestiegen und eine 40-minütige kommentierte Fahrt durch Colmar unternahmen. Danach ging es weiter in das kleine Dörfchen Zellenberg ins Restaurant Au Riesling, das mitten in den Weinbergen situiert ist. Dort erwartete uns ein feines Mittagessen.

Gute zwei Stunden später und nach einer kurzen Strecke mit dem Car erreichten wir das Dörfchen Riquewihr. In zwei Gruppen aufgeteilt wurde uns die Geschichte und das Dorf mit einer Führung nahegebracht. Natürlich hat der Wein seit Jahrhunderten einen grossen Einfluss auf dieses kleine Dorf. Es lebt davon und vor allem auch vom Tourismus. Daher bewohnen nur noch wenige Einheimische das Dorf selber, da viele Häuser den touristischen Zwecken dienen. Es blieb noch Zeit, damit wir uns auf eigene Faust in Riquewihr umsehen, einen Kaffee trinken oder ein feines Mitbringsel kaufen konnten, bis uns der Car wieder erwartete und wir die Heimfahrt antraten. Leider war es ein regnerischer Tag, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Wir sind mit vielen interessanten und schönen Eindrücken zu Hause angekommen.

Für den Frauenverein: Gabriela Esteban

Grossartige Stimmung beim 3×20

Bildquellen: Pfarrei St. Anton

Der Anlass vom 4. September zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Um 14.30 Uhr war jeder gedeckte Platz im Pfarreisaal besetzt. Die passend zum Tirolernachmittag dekorierten Tische ernteten allerlei Komplimente. Das Outfit der Helferinnen ebenfalls. Wer eines besass, trug ein Dirndl, die anderen sonst etwas Fesches.

Ein Kurzfilm über den Almabgang, der in dieser Jahreszeit überall im Tirol stattfindet, leitete den Nachmittag ein. Danach erzählte Andrea Wyss, in österreichischem Dialekt, eine Sage vom „Kasmandl“, der immer nach dem Almabzug in die leeren Almhütten einzieht.

Mit grossem Applaus wurde Mario Petris, der „Voralpen Tiroler“, in unserem Kanton alles andere als ein Unbekannter, begrüsst. Dann ging’s los mit der stimmungsvollen Musik. Mit seinem virtuosen Spiel auf dem Akkordeon brachte es Mario Petris schnell fertig, dass der Funke aufs Publikum übersprang. Es wurde mitgesungen, geschaukelt, geklatscht und einige wagten sich sogar aufs Tanzparkett.

Zur ersten Pause wurden traditionell, wie zu einer Jause, Bretzel, Wurst, Käse und Trauben serviert. Gestärkt begann der zweite Durchgang und Mario spielte nebst Tiroler Musik und Schlager auch Wunschtitel des Publikums wie „Ein Stern der deinen Namen trägt “ oder „I sing e Lied für di“. Der Höhepunkt erfolgte mit einer Polonaise. Fast alle juckte es in den Beinen und marschierten munter mit. Wer am Platz blieb, genoss es einfach oder wippte mit dem Körper mit. Mario spielte noch ein paar lupfige Stücke und einige hätten noch lange zuhören und mitsingen können.

Kein 3×20 ohne Kaffee und, wie kann es anders sein, dazu mundete der selbstgebackene Tiroler- und Meranercake.

Beim nächsten Anlass im November entführt uns der Naturphotograph Roland W. Stuber in die wunderbare, vielfältige Welt des Basler Zolli.

Fürs 3×20, Judith Thurnheer

Triduo Padre Pio

Bildquellen: Michele Verrelli

Die Padre Pio Gruppe hat sich sehr über die grosse Anteilnahme beim Triduo gefreut und bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten und Besuchern.

Danke – Grazie – Merci – Gracias – Obrigado

Bildquelle: Canva & Pfarrei St. Anton Pratteln-Augst

Am Samstagabend, 7. September, fand der Dankesanlass für die freiwillig Engagierten unserer Pfarrei statt.

Die rund 100 Gäste wurden vom Kirchgemeinderat und dem Team herzlich begrüsst und willkommen geheissen – mit einem selbstgemachten Geschenk an jedem Platz. Die Gruppe Padre Pio verwöhnte die eingeladenen Gäste kulinarisch mit einem kleinen Apéro, einem Salat sowie feiner selbstgemachter Lasagne. Mini-Desserthäppchen in verschiedenen Variationen rundeten das Ganze ab.

Der Anlass diente dazu, allen Freiwilligen herzlich zu danken, sie für ihre Arbeit wertzuschätzen und sie zu ehren. Für manche war es ungewöhnlich, Gäste zu sein und nicht selbst mitzuarbeiten. Es gab viel Raum für Gespräche und um sich untereinander zu vernetzen. Das Pfarreiteam hat ein Dankeslied gesungen und eine Dankesrede gehalten. Die Freiwilligen staunten, wie viele Gruppierungen sich in der Pfarrei engagieren und wer überall dabei ist und hilft Anlässe mitzugestalten. Eine spontane Showeinlage mit einem Lied sorgte für gute Stimmung, auch die Begleitmusik während des Abends fügte sich gut ein. Die Rückmeldungen der Gäste waren berührend und schön. Es kam sehr viel positives Feedback und auch Dankbarkeit für diesen Abend und diese Pfarrei.

Mit Popcorn und Kaffee am Quartierfest

Bildquellen: Marcel Cantoni

Samstagmorgen, 14. September, kurz vor 11 Uhr. Um das Schulhaus Längi sind fleissige Hände am Werk. Das Quartierfest Längi, organisiert von der Gemeinde Pratteln mit Unterstützung vom Quartierverein und vielen freiwilligen Helfenden aus verschiedenen Organisationen, soll um 12 Uhr starten können. Noch ist kaum Publikum zu sehen, nur ein paar Schulkinder gucken neugierig herum.

Zwei Stunden später präsentiert sich die Szene ganz anders. Am Grillstand des Quartiervereins stehen die Leute Schlange, Kinder und Erwachsene tummeln sich auf dem Festgelände, aus den Lautsprechern des DJs ertönt Musik. Mittendrin der Stand der reformierten und katholischen Kirche, wo die Kinder für einen Einfränkler eine Portion Popcorn erstehen können. Für die Erwachsenen gibt es Kaffee. Immer wieder wird der Stand besucht, es entstehen Gespräche. Ein Vater findet heraus, dass im Längi-Schulhaus doch Religionsunterricht angeboten wird und meldet seine beiden Töchter gleich an. Gemeinderat Stefan Löw, Veranstaltungsleiter Benjamin van Wulpen und Stéphane Speiser vom Robinsonspielplatz finden sich spontan ein für einen Kaffee und ein kurzes Gespräch. Es sind solche Momente, die die Präsenz der Kirchen an Gemeindeanlässen so wertvoll machen. Dass nebenbei noch ein Batzen Geld für die Villa Gumpiland erwirtschaftet wurde, ist natürlich ebenso toll und rundet den gelungenen Anlass ab.

Marcel Cantoni & Isabel Minck

Elternabend Erstkommunion

Bildquelle: Canva

Liebe Eltern

Ein besonderes Schuljahr steht bevor – alle Drittklässlerinnen und Drittklässler sind eingeladen sich «auf die Spuren von Jesus» zu machen und ihm in der ersten heiligen Kommunion zu begegnen.

Die Vorbereitungszeit für die Kommunionfeier 2025 beginnt mit dem Elternabend am Mittwoch, 25. September, um 19 Uhr, im Pfarreisaal (Muttenzerstrasse 13).

Die Einladungen wurden Mitte August versandt. Sollten Sie keine Einladung erhalten haben, kontaktieren Sie bitte Nadja Scalia unter oder per Telefon 079 832 59 64.

Paola Bazzo, Priester Andreas Bitzi & Nadja Scalia

Herzlich willkommen, Maria Siegenthaler

Wir sind erfreut, dass wir noch kurz vor Schulstart eine fachkompetente und herzliche Katechetin für uns gewinnen konnten. Maria Siegenthaler ist mit ihrer offenen Art und mit ihrem musikalischen Talent eine gute Ergänzung in unserem Team. Sie unterrichtet zwei Klassen im Erlimatt-Schulhaus und wird das Katechese-Team auch bei Stellvertretungen unterstützen. Wir wünschen Maria einen guten Start in ihrer Tätigkeit als Religionslehrerin in Pratteln und viel Freude beim Unterrichten. Im nächsten Abschnitt stellt sie sich persönlich vor:

Ich heisse Maria Siegenthaler und bin 38 Jahre alt, verheiratet und habe zwei wunderbare Kinder, Elia und Debora. In meiner Freizeit spiele ich Klavier und singe gerne. Ich geniesse es sehr mit meiner Familie Ausflüge zu unternehmen oder hier in Pratteln spazieren zu gehen. Mit Freude bin ich vor vier Wochen gestartet, die 6. Klasse zu unterrichten. Mein Herzensanliegen ist die Liebe Gottes zu uns Menschen und die Bibel mit ihren vielseitigen Geschichten spannend und abwechslungsreich den Kindern nahezubringen. Vielen Herzlichen Dank für die Möglichkeit, mich in dieser wunderbaren Aufgabe einbringen zu dürfen.

Foto: Pfarrei St. Anton, Pratteln-Augst

Firmweg und Firmung 2024/2025

Quelle: Pfarrei St. Anton

Du bist in der 9. Klasse oder hast Deine obligatorischen Schuljahre absolviert, bist jetzt vielleicht in der Lehre oder machst eine weiterführende Schule. Dann hast Du Dir vielleicht schon Gedanken über die Firmung gemacht?

Falls Du in Pratteln-Augst am Vorfirmprojekt der 8.Klasse teilgenommen hast, bekommst Du in den nächsten Tagen einen Einladungsbrief. Solltest Du keinen Brief erhalten, dann wende Dich ab dem 5. September an Patricia Godena – Tel. 079 305 33 40 / .

Der Infoabend findet am Montag, 9. September 2024, um 19.30 Uhr, im Regenbogen-Saal, Rosenmattstrasse 10, in Pratteln statt.

Die Firmung wird am Sonntag, 18. Mai 2025, um 10.30 Uhr, von Abt Christian Meyer gespendet.

Patricia Godena, Jugendarbeiterin

Sommerlager 2024 – Die Welt von Social Media

Quelle: Pfadi St. Leodegar

Die Pfadis der Pfadis St. Leodegar und der Pfadi Adler reisten anfangs Sommerferien zusammen für zwei Wochen nach Oberiberg im Kanton Schwyz.

Da wir wenige Follower auf den Sozialen Medien haben, baten wir Ramela Peif, eine bekannte Influencerin um Hilfe. Sie gab uns durch das Zeigen verschiedener Apps viele nützliche Tipps, wie wir erfolgreich werden können. Doch leider ging unser Handyakku leer und wir mussten uns auf die Suche nach Powerbanks machen. Als wir welche gefunden haben und das Handy wieder aufladen wollten, bemerkten wir, dass wir einen fiesen Virus haben. Diesen konnten wir zum Glück erfolgreich bekämpfen. Als wir jedoch ein Spiel auf unserem Handy ausprobieren wollten, hatten wir das Gefühl, dass wir mitten im Spiel wären – dieser Verdacht bestätigte sich. Wir mussten uns aus diesem Spiel herausspielen und lernten noch viele andere Videospiele kennen. Plötzlich wurde unser Social Media Account gelöscht. Wir haben herausgefunden, dass nicht alle Kinder über 13 Jahre alt sind, was gegen die Richtlinien verstösst, weshalb wir den Account auch nicht mehr zurückbekommen haben. Dies hat uns dazu angeregt, uns Gedanken darüber zu machen, weshalb die Sozialen Medien gefährlich sein können. Das abenteuerliche Lager in der Welt von Sozialen Medien schlossen wir mit einem gemütlichen Abend und vielen neuen Erinnerungen und Erfahrungen ab.

Fiona Schöpfer v/o Accara (Pfadi St. Leodegar)

Herzlich willkommen, Sarah Di Felice

Pfarrei St. Anton Pratteln-Augst

Mit grosser Freude begrüssen wir unsere neue Pfarreisekretärin, Sarah Di Felice, in unserer Gemeinde. Seit Anfang August verstärkt sie unser Team. Mit ihrem freundlichen Wesen und ihrem grossen Engagement ist sie bereits jetzt eine Bereicherung für uns alle.

Wir sind dankbar, dass Sarah sich entschieden hat, Teil unserer Gemeinschaft zu werden und freuen uns darauf, gemeinsam mit ihr unsere Pfarrei weiter zu gestalten. Wir wünschen ihr einen guten Start und viel Freude bei der abwechslungsreichen Arbeit im Sekretariat.

Damit Sie Sarah besser kennenlernen können, möchten wir ihr nun die Gelegenheit geben, sich persönlich vorzustellen:

Ich bin Sarah Di Felice, 45 Jahre alt, verheiratet und Mutter von drei Söhnen. Ich mag es, meine Freizeit in der Natur zu verbringen, ob beim Wandern oder auf Reisen. Ausserdem koche ich leidenschaftlich gerne und freue mich, diese Kreationen dann anschliessend mit meiner Familie und auch mit meinen Freunden zu geniessen.

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung habe ich mich für die Stelle als Sekretärin in Ihrer Pfarrei beworben. Ich freue mich, auf die Erfahrungen, die mich erwarten. Ich bin motiviert, einen positiven Beitrag zu leisten und die mir anvertrauten Aufgaben mit Sorgfalt und Engagement zu erfüllen. Ich blicke voller Vorfreude auf diese neue Aufgabe und bin bereit, sie mit Begeisterung anzugehen.

Sarah Di Felice, Sekretärin

Mariä Himmelfahrt – ein Fest für alle Sinne

Mariä Himmelfahrt, gefeiert am 15. August, ist das älteste und bekannteste Marienfest der katholischen Kirche. Es erinnert an die Aufnahme Mariens in den Himmel. Der Legende zufolge fanden die Jünger Jesu, als sie das Grab Mariens öffneten, nicht ihren Leichnam, sondern wohlriechende Rosenblüten und Kräuter. Dieser Legende entstammt der Brauch, an Mariä Himmelfahrt Kräutersträusse zu binden und zu segnen. Diese Sträusse sollen Glück, Segen und Gesundheit bringen sowie Unheil fernhalten.

Die Anzahl der Kräuter in einem Kräuterstrauss variiert je nach Region, wobei die Zahl als „magisch“ betrachtet wird, um die Wirksamkeit der Kräuter zu erhöhen. Mindestens sieben, aber bis zu 99 Heilpflanzen können zu einem Kräuterstrauss gebunden werden. Hinter jeder Zahl verbirgt sich eine besondere Bedeutung. Sieben Kräuter symbolisieren die sieben Schöpfungs- und Wochentage. Neun Kräuter stehen für dreimal drei als Zeichen der heiligen Dreifaltigkeit. Zwölf Kräuter weisen auf die Anzahl der Apostel hin.

Welche Pflanzen, Kräuter und Getreidesorten in einen Kräuterstrauss gehören, ist ebenfalls unterschiedlich. Oft stecken in der Mitte eine Rose (für Maria) sowie eine Lilie (für Josef). Zudem soll Rosmarin zum guten Schlaf verhelfen, Salbei zu Wohlstand, Weisheit und Erfolg, Wermut verspricht Kraft, Mut und Schutz, Minze bringt Gesundheit, Arnika schützt gegen Feuer und Hagel, für Glück und Liebe steht die Kamille, Baldrian als Glücksbringer, Getreide für das tägliche Brot. Obwohl es traditionelle Bedeutungen und Empfehlungen gibt, bleibt die Auswahl der Pflanzen letztlich frei und kann nach eigenen Vorlieben getroffen werden.

Mit den bunten, duftenden Kräutersträussen ist Mariä Himmelfahrt ein Fest für alle Sinne.

Nadja Scalia

1. August 2024 – Schweiz, quo vadis?

Foto: Jodlermesse 2022 in Pratteln
Pfarrei St. Anton Pratteln-Augst

Der 1. August erinnert an den Anfang von dem, was unser Land geworden ist. Man denkt an diesem Tag an die lange Geschichte, die hinter uns liegt, aber noch viel mehr daran, wie unser Land heute dasteht. In einigen wichtigen Bereichen dürfen wir uns nicht beklagen. Wir erleben Frieden, eine gut funktionierende Wirtschaft und politische Stabilität. Es gibt auch Probleme: Bevölkerungsentwicklung, Umweltschutz, Beziehung zu Europa. Werden wir Lösungen finden? Dazu kommt, dass wir nicht wissen, wohin die kommende Zeit treiben wird. Das vermag Bedenken, Pessimismus und Angst auslösen. Die Geschichte unseres Landes würde uns zeigen, dass unser Land schon schwierige Zeiten erlebt hat, und man ist darüber hinweggekommen. Denken wir an die Zeit des hl. Bruder Klaus.

Am 1. August beschäftigt uns als Christen die Frage, wie es mit unseren Kirchen steht. Wir erfahren, wie die Zahl der Gläubigen abnimmt und die Zahl der Religionslosen zunimmt. Für den Glaubenden ist die Frage der Anzahl von Kirchenmitgliedern zwar nicht eine entscheidende Frage. Vor 60 Jahren waren unsere Kirchen am Sonntag voll, und die Kirche war auch im öffentlichen Leben präsent. Das war sicher erfreulich, aber auch diese Zeit hatte nicht nur Vorteile. Und so hat auch unsere Zeit nicht nur Nachteile. Christen werden sich heute mehr bewusst, was es ist, als Glaubende zu leben. Eltern überlegen sich heute, warum sie ihre Kinder zur Taufe bringen wollen. Und wenn wir auf die Geschichte der Kirche schauen, sehen wir, wie oft sie laue Zeiten über-standen hat. Das muss uns zuversicht-lich stimmen.

Andreas Bitzi

Herzlich willkommen, Susanne Hirte

Wir freuen uns, Susanne Hirte neu in unserem Katecheseteam begrüssen zu dürfen. Wir wünschen ihr einen guten Start in der Pfarrei St. Anton und viel Freude in der Gestaltung des Religionsunterrichts. Susanne stellt sich im Folgenden selbst vor.

Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken

Galileo Galilei

Dieses Zitat hat mich sehr beeindruckt und tut es immer noch. Seit mehr als zehn Jahren unterrichte ich Religion in Möhlin und Rheinfelden. Die Arbeit mit den Kindern ist immer wieder ein Abenteuer. Für mich ist nicht nur die Weitergabe von Wissen wichtig, sondern auch zu zeigen, wo und wie wir im Glauben Kraft und Antworten finden können.

Ich freue mich, ab August Kinder der 5. bzw. 6. Klassen im Erlimatt und im Aegelmatt unterrichten zu können.

Susanne Hirte

Ein Segen begleite euch auf euren Wegen

Bildquelle: Canva

Ferien bedeutet für viele: es geht in die Berge, oder ans Meer, sogar in ein fernes Land.
Reisen ist schön, wenn es gut geht und wir gut ankommen und wieder gut heimkommen.
Aufbruch zu einer Reise ist Gelegenheit zu einem Gebet, zur Bitte um den Segen Gottes:

Reisesegen
So vielen hast du schon einen Engel gesandt,
um sie zu begleiten,
Herr und Gott
Du weisst, wo wir uns befinden;
du kennst unser Kommen und Gehen;
Segne uns daher auf unserer ganzen Reise.
So schicke auch einen Engel,
der uns begleitet.
Lass uns gut an unser Ziel gelangen
und segne uns auf all unseren Wegen,
damit wir heil wieder zurückkehren.

Andreas Bitzi, Priester

Rückblick Ausflug Jubilaren- und Krankenbesuchsgruppe

Die Gruppe freut sich jedes Jahr auf diesen besonderen Tag, wo sie gemeinsam etwas unternehmen können. Der diesjährige Ausflug führte uns in den Kanton Aargau nach Bad Zurzach, den wir über einen Umweg erreichten, weil ich die Autobahn-Ausfahrt verpasste. Wir kamen deswegen in den Genuss einer wunderschönen Landschaft und lauschigen ruhigen Örtchen.

Angekommen, besuchten wir als erstes den Donnerstags-Gottesdienst im Verena Münster. Anstatt eines Wort-Gottesdienstes erwartete uns eine Eucharistiefeier mit Priester Andreas Bitzi, der ein paar Tage vorher mit der Gemeindeleiterin vom Verena Münster, Cordula Napieraj, telefoniert hatte, um unseren Besuch anzukündigen. Wir wurden von ihr herzlich begrüsst und willkommen geheissen. Es gab eine Auslegung über das „Vater unser“ in Form eines möglichen Dialogs zwischen Gott und der Beterin. Dieser Moment der Einkehr, war ein wunderbarer Auftakt in einen sehr gelungenen Tag. Anschliessend gönnten wir uns im Restaurant Höfli eine Pause mit Kaffee und Gipfeli, bevor es dann für eine Führung zurück ins Verena Münster ging. Frau Knopf erzählte uns die Legende der heiligen Verena, die Bedeutung des Kruges und des Kammes und meinte, wir sässen inmitten auf der römischen Strasse, welche der damaligen ersten Kirche weichen musste. Wir kamen in den Genuss einer besonderen Freske von Verena, die hinter dem Hochaltar an der Wand steht – versteckt vor den Blicken der Besucherinnen und Besucher. Die Krypta, wo scheinbar das Grab der Heiligen steht, barg ein Geheimnis. Man sagt, wer die heilige Verena in der Herzgegend berührt, spüre eine besondere Kraft.

Geistlich gestärkt gingen wir Mittagessen, wo uns etwas für unser leibliches Wohl erwartete – ein feines 3-Gang-Menu. Wer noch fit genug war, machte einen Abstecher nach Aarau, um einen kurzen Stadtbummel zu machen. Die Altstadt und ihre kleinen Geschäfte luden zum Lädele ein, was die etwas kleinere Gruppe sehr genoss. Eine Teilnehmerin, die im Moment viel Stress hat, meinte, sie habe diese willkommene Auszeit sehr genossen. Also alles in Allem ein ereignisreicher und erfüllender Tag für alle.

Isabel Minck, Sozialarbeiterin

Impressionen von unserem Jubiläumsfest

Die Besucher sind am Sonntag, 9. Juni zeitlich sehr früh da und nehmen in der Kirche Platz. Die Kirche ist festlich geschmückt und bis zur hintersten Bank belegt. Man kann es kaum erwarten, den mehrsprachigen Gottesdienst zu feiern, welcher gemeinsam mit der Missione Cattolica Italiana, mit Lesungen und Fürbitten in verschiedenen Sprachen zelebriert wird.

Mit dem Einzug der Ministranten, dem Gemeindeleiter Matthias Walther, dem Priester Andreas Bitzi, Padre Luigi von der Missione sowie den zwei Gastpriestern, Ioannes Chattopadhyay und Martin Jäggi beginnt der Gottesdienst. Klaviermusik begleitet viele bekannte Lieder und man hört die Melodien bis weit ausserhalb der Kirche. Man hat den Eindruck, dass die Kirche neu eingeweiht wird mit diesen schönen Klängen. Mit der Geschichte vom Ersten Grundstein bis zur heutigen lebendigen Gemeinschaft feiert man 90 Jahre gelebte kirchliche Verbundenheit. Man hört im Gottesdienst einige Geschichten, welche die Gemeinde wachsen liess – wie die Entstehung der Gruppierungen, die mit ihrem Engagement und ihrer Initiative Ideen umsetzen und sich mit viel Kraft und Elan einbringen und viele schöne Anlässe organisieren. Viele gute Ideen werden noch kommen – gemeinsam wird die Gemeinschaft auch diese umsetzen können.

Beim Auszug der Kirche gehen die Herzzöpfe voran. Der Patron der Kirche ist der heilige Anton von Padua und sein Namenstag ist am 13. Juni. Bei dieser Gelegenheit gibt es auch das Antoniusbrot, welches der Kirchenrat zum Apéro offeriert. Vier herzförmige Brote, mit insgesamt 210 kleinen, gesegneten Zopfbrötli, werden allen Gästen mit einem Gläschen Wein offeriert. Zum Mittagessen treffen sich alle unten im Saal. Für die kulinarischen Genüsse haben die Missione Cattolica Italiana, die Gruppe Padre Pio, die Associazione Mamme, die Minis sowie der kath. Frauenverein gesorgt – feine Lasagne, Fleisch und Würste vom Grill, verschiedene Salate, Hot Dogs sowie ein grosses Tortenbuffet. Vielen Dank für euer Engagement und eure Unterstützung. Die Gäste erfreuen sich an der Livemusik der Moody Tunes und verschiedenen Auftritten – der ökum. Kinderchor Rägeboge, die Jugendmusik Pratteln, die Tanzgruppen Roundabout Kids und Youth, der Clown Vince, wie auch die Tanzschule Alexa und Gonzalve unterhalten die Gäste. Darüber hinaus hören wir zwei Textdarbietungen von Judith Thurnheer und Gerd Hotz sowie ein musikalisches Intermezzo von Sophia-Elena Schraner.

Es finden viele interessante, gemeinsame Gespräche statt. Momente der Reflexion und viele Geschichten bereiten Freude. Man pflegte die friedvolle Gemeinschaft, welche man förmlich auch in der Luft wahrnehmen kann.


Vielen Dank an die Gäste, die unsere Einladung angenommen haben und an alle Besucher, die dieses besondere Fest mit uns gefeiert haben.

Herzlichen Dank an das OK-Team, die Gruppierungen sowie an alle Helferinnen und Helfer, für die grossartige Teamarbeit sowie den tatkräftigen Einsatz vor, während und nach dem Fest – ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen!

Für den Kirchgemeinderat, Rosa Calicchio

Blick in die 90-jährige Geschichte der Pfarrei und Kirche St. Anton Pratteln-Augst

Wir sagen Danke, Matthias

Kath. Pfarrei St. Anton

Vor zweieinhalb Jahren hat Matthias Walther seine Aufgabe als Gemeindeleiter in der Pfarrei St. Anton begonnen. Die erste Zeit war von einer intensiven Einarbeitungsphase geprägt. Mit viel Elan und Engagement hat er vieles neu geordnet und Impulse zu Veränderungen gegeben. Um Prozesse in Gang zu bringen, benutzte er gerne das Bild eines Segelschiffs, welches die Pfarrei auf Kurs bringen sollte. Dieses Bild liess ihn nicht los, zeigte es symbolisch seine eigene Situation auf – die Gewässer waren in dieser Zeit oft stürmisch, viel Wind brachte das Segelschiff auf Kurs, rüttelte es aber auch oft durch. Ruhigere Zeiten oder Flaute waren selten. Einen Hafen, um auszuruhen gönnte er sich nur ab und zu. In dieser Zeit wurde er zum 2. Mal Vater. Diese vielfältigen Aufgaben privat wie auch beruflich unterzubringen waren eine grosse Herausforderung. Er verlor trotz bewegten Zeiten seinen Humor und seine Zielstrebigkeit nicht. Fürs Team, wie auch für die Pfarrei, hatte er immer ein offenes Ohr. Eine gute Atmosphäre sowie eine harmonische Zusammenarbeit waren ihm stets wichtig. Er wurde nicht nur im Team, sondern auch in der ökumenischen Zusammenarbeit sehr geschätzt.

Wir werden ihn vermissen, nicht nur menschlich, sondern auch als guten Vorgesetzten, der als Kapitän unseres Schiffes fehlen wird. Er steigt nun in ein anderes Segelschiff um – eines, welches ihn in andere Gewässer bringen wird. Wir wünschen ihm beruflich wie auch privat nur das Beste und Gottes Segen.

Hommage auf Matthias Walther

Stimmen aus dem Team:

„Ich schätze seine moderne und familienorientierte Arbeitsweise, seine grafischen und werbetechnischen Begabungen und auch seine innovativen Predigten. Er hat auch in Stresssituationen immer ein Lächeln für alle und fragt immer nach dem Wohlbefinden seiner Mitarbeiter (immer begrüsst er uns mit der Frage: Wie geht es dir?)  Darüber hinaus kommt auch der Humor bei ihm nicht zu kurz und er ist der ultimative Cocktail-Experte.“

„Ich schätze an ihm, dass er sich für das Team eingesetzt hat.“

„Er hat aufs Budget geschaut, seine fürsorgliche Art und das Nachfragen, wie es einem geht habe ich geschätzt.“

„Er ist menschlich, korrekt, toll.“

„In der kurzen Zeit habe ich Matthias als Mensch mit einem frohen Gemüt, mit optimistischer Einstellung und unternehmerischem Geist erfahren. Zum frohen Gemüt hat er auch recht viel Humor. Seine Aufgabe als Gemeindeleiter hat er aus einem tiefen Glauben und aus Liebe zu den Menschen wahrgenommen. Er will nicht ein Einzelkämpfer sein, sondern mit den Mitarbeitenden zusammenwirken und dazu noch viele andere einbeziehen. Er ist offen und auf der Suche nach neuen Wegen, wobei ihm seine guten IT-Kenntnisse zugutekommen. In seiner Arbeit geht es ihm um Förderung des Glaubens und Schaffung von Gemeinschaft. Dabei hat er immer auch die Zukunft im Auge. Für seine Mitarbeitenden, ihre Vorschläge und ihre Sorgen, hat er ein offenes Ohr.“

„Freundlich, hilfsbereit, menschlich, humorvoll: Ein Vorgesetzter, der anwesend ist und ein offenes Ohr für die Sorgen und Anliegen seiner Mitarbeiter hat. Mutig, innovativ, fokussiert, zielstrebig, gut organisiert und strukturiert. Immer auf der Suche nach der besten Lösung, welche er im Gespräch mit seinen Mitarbeitenden herausarbeitet. Nicht nur der Glaube ist ihm ein Anliegen, sondern auch den Glauben in die Gesellschaft hinauszutragen und ihn sichtbar zu machen in Taten: Er hilft praktisch mit, ihm ist keine Arbeit zu schade. Seine Predigten haben Hand und Fuss und sind ermutigend.“

„Ich habe die Arbeit mit Matthias sehr geschätzt. Er hatte immer ein offenes Ohr, hatte Verständnis, war menschlich und es war sehr angenehm, mit ihm zu arbeiten. Er hatte es nicht nötig, den Chef zu markieren. Das Team hatte ein grosses Mitspracherecht und es war ihm wichtig, was die Mitarbeitenden dachten – man durfte immer seine Meinung sagen. Er hat immer sehr vernetzt gedacht, was eine grosse Stärke von ihm ist.“

«Danke…..

für deine Unterstützung
für dein stets offenes Ohr
für deine Offenheit
für dein Vertrauen
für deine tollen Ideen
für dein Sarkasmus
für deine positive Energie
für dein Engagement
für die grossartige Zusammenarbeit
für die Lacher
für die schöne Zeit»

Stimmen aus dem ökumenischen Team:

„Ich habe sein Interesse an den verschiedensten Veranstaltungen sehr geschätzt.“

„Seine Präsenz bei Gottesdiensten und ökumenischen Anlässen war beeindruckend.“

„Ich habe mit Matthias sehr gerne zusammengearbeitet, da er immer vorausblickend, strukturiert, sinnlich und nachhaltig geplant hat.“ 

„Man hat sein grosses Herz für den Glauben und die Kirche gespürt.“

„Er war immer nahbar, interessiert, unglaublich engagiert und hat das grosse Ganze der kirchlichen Gemeinschaft im Blick gehabt.“

„Ich habe Matthias immer als ruhig, besonnen und wohlwollend erlebt.“

„Wir sind sehr traurig, einen so rundum sympathischen und kompetenten Kollegen in Zukunft zu missen und bedauern seinen Weggang sehr. Wir wünschen ihm und seiner Familie Gottes Segen für die Zukunft und viele weitere schöne Momente in der ökumenischen Zusammenarbeit an einem anderen Ort.“

„Ich habe an Matthias sein Herz für die Menschen und die Liebe zu Jesus Christus geschätzt.“

„Er hat eine Berufung, um den Menschen die hoffnungsvolle Botschaft von Jesus Christus weiterzugeben und Menschen zu begleiten. Ich werde ihn im Rahmen der ökum. Sitzungen vermissen, mit seiner freundlichen, geduldigen Art und dem klaren Fokus auf die Aufgabe der Kirche hat er uns wunderbar bereichert. Von Herzen wünsche ich Matthias Gottessegen und Gottesleitung auf seinem weiteren Weg.“

Aufsuchende Sozialberatung – einmal anders

Seit 5 Jahren gibt es die Villa Gumpiland im Quartier Längi. Mit viel Herzblut und Engagement arbeiten Karin Appenzeller und ihr Team von Freiwilligen für Frauen und Kinder in diesem Quartier, indem sie mit ihnen Kleidung oder Accessoires nähen, mit den Kindern turnen und spielen. Diese einzigartige Kombination aus Familientreff und Nähworkshop zieht Frauen aus allen Kulturkreisen an, die in der Längi und in Augst wohnen.

Vor einem Jahr begann eine Zusammenarbeit mit der Sozialberatung der kath. Kirche, da der Bedarf an administrativer Unterstützung und Beratung hoch und dieser Ort niederschwellig ist. So starteten wir im November 2023 eine Versuchsphase, wo ich einmal monatlich das „Take In“ der Sozialberatung in die Villa Gumpiland versetzte – während den Öffnungszeiten. An diesen Donnerstagen kommen regelmässig Frauen mit ihren Anliegen, welche wir in der Küche besprechen, begleitet von fröhlichem Kindergeschrei und dem Rattern der Nähmaschinen. Nach den Gesprächen braucht es manchmal eine intensivere Unterstützung und sie kommen für eine engere Begleitung zu mir in die Beratung in mein Büro in der Pfarrei.

Die Bedürfnisse sind sehr unterschiedlich: Es kann eine kurze Frage oder ein komplexes Anliegen sein, welche in diesen knapp zwei Stunden bearbeitet werden. Dadurch, dass ich vor Ort bin, hat sich ein Vertrauen entwickelt und ich werde während der Kaffeepause direkt von den Frauen angesprochen, ob ich denn Zeit für ihre Anliegen hätte. Nach dieser ersten Versuchsphase wird die Beratung in der Längi in regelmässigen Abständen weiterhin fortgeführt. Die Menschen vor Ort spüren das Interesse und das Herz, welches für dieses Quartier schlägt.

Die Sozialberatungen der reformierten und katholischen Kirche werden auch am Quartierfest Längi mit dabei sein und mit der Villa Gumpiland einen Stand teilen, worauf wir uns sehr freuen.

Isabel Minck, Sozialberaterin

Seniorenferien im Mai

Dieses Jahr konnten wieder Seniorenferien stattfinden. Für 4 Tage reisten wir in Fahrgemeinschaften nach Krattigen, oberhalb des Thunersees, ins Hotel Sunnehüsi. Die Teilnehmenden waren begeistert von diesem Hotel, welches die schönste Sicht auf den Thunersee bietet. Kulinarisch wurden wir mit reichhaltigen Buffets verwöhnt und die Zimmer mit traumhafter Aussicht boten einen angenehmen Komfort. Das Personal war stets freundlich und zuvorkommend.

Die Stimmung war trotz regnerischem Wetter stets gut. Wir starteten am Dienstag mit einem feinen Zvieri und einem Lottomatch am ersten Abend.

Am Mittwochmorgen gings entweder wandern oder nach Interlaken, für einen kurzen Städtetrip. Am Nachmittag genossen wir eine Schiffahrt nach Oberhofen, wo wir das Schloss besichtigten und anschliessend gemütlich ins Café sitzen konnten.

Am nächsten Tag durften wir einen wunderbaren Gottesdienst mit Priester Andreas Bitzi in der 1000-jährigen Kirche Einigen feiern. Ein wunderbarer Moment der Besinnung, innerer Einkehr und Stille. Das Leben dauert nur einen kurzen Augenblick – in dieser Kirche eine Botschaft, die uns zum Nachdenken brachte.

Am Nachmittag besuchten wir das Schloss Spiez. Das „Lädele“ und eine Pause in einem Café durften anschliessend natürlich auch nicht fehlen.

Abends gab es vor dem Nachtessen jeweils Andachten, die musikalisch von Gruppenteilnehmerinnen begleitet wurden. Das offene Abendprogramm nutzten einige, um Karten zu spielen, was für viele Lacher und eine ausgelassene Stimmung sorgte.

So genossen wir jeden Augenblick, den wir in diesen kurzen Ferien erleben durften.

Die Teilnehmenden freuen sich auf weitere Ferien oder Ausflüge mit der Pfarrei.

Isabel Minck, Sozialarbeiterin

Kirchgemeindeversammlung

Die 33 anwesenden Mitglieder haben am Dienstag, 11. Juni, im Pfarreisaal die Rechnung 2023 gutgeheissen. Die von Daniela Blauenstein präsentierte und von der Rechnungsprüfungskommission genehmigte Rechnung 2023 wurde einstimmig angenommen. Gemäss Budget 2023 war ein Verlust von Fr. 12`204.- vorgesehen. Mit der vorliegenden Jahresabrechnung 2023 ergibt sich ein Aufwandsüberschuss von Fr. 30`758.26. Frau Müller, zuständig für die Finanzen, präsentierte einen Finanzüberblick über die letzten Jahre. Frau Helfenberger, zuständig für das Personal, berichtete, dass wir ab August Frau Susanne Hirte als Katechetin im Team begrüssen dürfen. Für die offenen Stellen im Sekretariat und in der Gemeindeleitung sind gute Voraussetzungen da, dass diese baldmöglichst besetzt werden. Die Gottesdienste, in der Vakanz-Zeit der Gemeindeleitung, sind bis Ende Dezember 2024 organisiert. Der Kirchenrat bedankt sich bei Matthias Walther und Claudia Wolf für die gute Zusammenarbeit und wünscht ihnen für die Zukunft viel Erfolg. Der KGR informiert: Es werden zwei Abschiedsgottesdienste für Matthias Walther organisiert. Im Romana am 22. Juni, um 18 Uhr mit anschliessendem Grillfest und in der Kirche am 30. Juni, um 11.15 Uhr, gemeinsam mit der Missione Cattolica Italiana, mit anschliessendem Apéro. Herzliche Einladung hierzu. Vincenzo Schilirò, zuständig für den Bau, berichtet über den Erfolg vom Neubau des Spielplatzes hinter der Kirche. Zum Schluss verwöhnte uns die Pfadi mit Speckgugelhopf und einem guten Wein – dabei konnte man interessante Gespräche miteinander führen. Allen, werten Dank und Anerkennung für das engagierte Wirken und Wohlwollen im Dienste unserer Kirche.

Rosa Calicchio, Kirchenratspräsidentin

Impressionen 3 x 20 vom 5. Juni 2024

Am Mittwoch, 5. Juni war Lottomatch angesagt im Pfarreisaal. Unsere treuen 3 x 20 Besucherinnen und Besucher hofften auf Glück und einen Preis: Süsses, Salziges, Nudeln – ein paar gefüllte, kleine Esstaschen. Ausser der Zahlenverkündigung war es sehr ruhig im Saal. Alle waren höchst konzentriert. Es dauerte ziemlich lange, bis jemand Lotto rufen konnte. Dann ging es aber zügig weiter mit einer Reihe, zwei Reihen und die ganze Karte mit allen Zahlen richtig. Die Preise wurden immer weniger und es gab ein paar „Doppelgewinner“. Am Schluss waren es sogar mehrere, sodass noch ein Zusatzpreis nachgereicht wurde.

Nach dem Lottomatch genossen alle die feinen belegten Brötli und die Schoggiwäffelis zum Kaffee. Mit einem gelungenen Nachmittag verabschiedeten wir uns in die Sommerpause.

Auf Wiedersehen am 4. September, wo uns ein bunter, fröhlicher Tyroleranlass erwartet!

Für das Team 3×20, Judith Thurnheer

Impressionen 3 x 20 vom 8. Mai 2024

Am 8. Mai kamen einige Leute an den Anlass des 3×20, um das Calcutta Project Basel näher kennenzulernen, andere, weil ihnen dieses Projekt schon seit Jahren am Herzen liegt.

Als Einleitung in das Thema war es uns gelungen zwei Kinder, deren Vater aus Calcutta stammt, für einen Auftritt zu gewinnen. Samanvay Ray spielte auf dem Sarod, einem der führenden Saiteninstrumente der klassischen nordindischen Musik, ein Stück zu Ehren des Dichters Tagore, dessen Geburtstag am 8. Mai gewesen wäre. Amrisha führte einen südindischen klassischen Tanz zu Ehren Shivas auf. Beide Kinder haben dies mit Inbrunst, Freude und viel Talent getan. Es war ein grosses Vergnügen, dies mitzuerleben. Der Familie ist es ein Anliegen, indische Traditionen und Integration in unsere Kultur zu pflegen, so war es beidseitig eine bereichernde Begegnung.

In seinem Vortrag führte uns Peter R. Füeg zuerst durch einige Bilder ein wenig durch das Land Indien mit seinen berühmten Gebäuden. Danach erfuhren wir, wie das Calcutta Project Basel 1991 gegründet wurde.

Angeregt durch eine Provokation eines Vizedirektors der WHO (Welt Gesundheitsorganisation), der bei einem Kongress den Medizinstudenten vorwarf: „Wie wollt ihr die zukünftigen Leistungsträger im Gesundheitswesen sein, wenn ihr nicht schon im Studentenleben Verantwortung für die Linderung der Not in der Welt übernehmen und keine Entwicklungsprojekte in der Dritten Welt aufbauen wollt?“, beschloss eine Gruppe von Medizinstudenten aus Basel, etwas in diese Richtung zu unternehmen. Unter ihnen war der heutige Pater Dr. Ioannes Chandon Chattopadhyay, der in Pratteln aufgewachsen ist.

So kam alles vor über 30 Jahren ins Rollen. Die Medizinstudenten nahmen Kontakt auf mit einer Organisation in Calcutta, reisten dorthin und fanden zuerst Unterkunft bei Verwandten von Pater Ioannes. Die Zusammenarbeit mit dem S.B. Devi Charity Home in Calcutta begann und ist immer noch sehr aktiv.

Dank der damals gegründeten Organisation konnte tausenden von armen und kranken Menschen in den ärmsten Quartieren Kolkatas geholfen werden.

In folgenden 5 Projekten wird zurzeit in Indien gearbeitet:

Ambulatorium: essenzieller Bestandteil der lokalen medizinischen Grundversorgung. Das indische Ärzteteam bietet an sechs Tagen in der Woche Sprechstunden an und führt jährlich etwa 5‘000 Behandlungen durch. Dies geschieht auf solidarischer Basis zu einem geringen Entgelt. Spenden aus der Schweiz unterstützen und ermöglichen die Arbeit. Das Behandlungsangebot umfasst westliche Schulmedizin, alternative Medizin sowie traditionelle indische Medizin (Ayurveda).

Beratungsstelle für Sexarbeiterinnen: In der Klinik direkt im Vergnügungsviertel Sonagachi liegt der Fokus einerseits auf medizinischer Beratung, andererseits aber auch auf Präventionsarbeit und Informationsvermittlung.

Mutter-Kind-Programm: Es richtet sich insbesondere an schwangere Frauen sowie Mütter und ihre Kinder (bis zum Alter von fünf Jahren).

Gesundheits-Checks für Schulkinder: Zweimal jährlich werden um die 10’000 Kinder in mehr als 100 verschiedenen Schulen untersucht und unterstützt.

Kindergarten und Kinderhort: Im Rotlichtviertel Sonagachi wachsen unzählige Kinder von Sexarbeiterinnen unter schwierigsten Bedingungen auf. Ein an drei Nachmittagen geöffneter Kindergarten und ein an sechs Tagen geöffneter Kinderhort mit Schlafstelle bieten diesen Kindern einen sicheren Ort und eine fürsorgliche Betreuung.

Unter die Haut ging der Bericht einer Sexarbeiterin, die nach dem frühen Tod ihrer Eltern gezwungen war, ihren Körper zu verkaufen, um für ihre Geschwister aufzukommen und dies bis zum heutigen Tag tun muss. Ein Beispiel von über 20’000 anderen.

Peter berichtete kurz noch über seine Funktion als Stiftungsrat. Er, die übrigen Stiftungsratsmitglieder und die indischen Mitarbeitenden tauschen sich in regelmässigen Videokonferenzen aus über die Arbeiten, Probleme und Finanzen des Calcutta Projects.

Alle in Basel engagierten Personen der Non Profit Organisation arbeiten ehrenamtlich. Die meisten sind Medizinstudenten. So können die Administrationskosten sehr niedrig gehalten werden, und 94 % der Spenden fliessen direkt in die Programme in Indien.

Beim indischen Partner, dem S.B.Devi Charity Home, arbeiten 24 Festangestellte, 22 lokale Gesundheitshelferinnen und etwa 30 freiwillige Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Disziplinen mit.

Fast 70% der Einwohner Kolkatas leben in Slums und arbeiten als Tagelöhner. Für 12 Stunden Arbeit erhalten sie einen Lohn von umgerechnet CHF 3, falls er denn ausbezahlt wird.

Wir finden das Engagement des Calcutta Project Basel grossartig. Wir wünschen ihm weiterhin viel Kraft und Ausdauer in seinem Wirken. Wir haben unseren Reinerlös von Fr. 400.— der Stiftung zukommen lassen und danken unseren Besucherinnen und Besucher für ihre Beiträge.

Wir möchten Euch das Projekt weiterhin ans Herz legen. Jede Unterstützung zählt. Spenden aus der Schweiz können aufs PostFinance Konto 40-13134-9 überwiesen werden.

Für das 3×20 Team, Denise Meyer

88. Generalversammlung des Kath. Frauenvereins Pratteln-Augst

Am Freitag, 31. Mai 2024 konnten die beiden Co-Präsidentinnen Jacqueline Füeg und Denise Meyer 66 Mitglieder sowie zwei Gäste zur 88. Generalsversammlung des Kath. Frauenvereins Pratteln-Augst im Pfarreisaal begrüssen. Mit einigen Gedanken zum «K» im Vereinsnamen, vielleicht auch dem verflixten «K», stimmte Denise Meyer in die Versammlung ein. Im Kath. Frauenverein sind alle Konfessionen willkommen und es sollen sich alle Frauen ungeachtet ihres Glaubens wohlfühlen. Die Werte der kath. Kirche sollen aber auch im Verein gelebt werden, wie z.B. die christlichen Bräuche und Rituale, der Einsatz für eine gerechte und friedliche Welt sowie die Verbesserung der Rechte der Frauen.

Der geschäftliche Teil der Versammlung konnte speditiv durchgeführt werden. Die Rechnung wurde ohne Gegenstimme genehmigt und der Kassierin Claudia Länzlinger für die Kassenführung gedankt. Nadja Scalia verlässt den Erweiterten Vorstand. Maria Schneeberger wird neu gewählt. Der Vorstand hat komplett neue Statuten erarbeitet, die sowohl begrifflich als auch inhaltlich den neuen Organisationsstrukturen angepasst wurden. Die neuen Statuten wurden einstimmig genehmigt. Brigitte Messner konnte von 19 Neueintritten berichten. Damit sind seit 2022 39 Frauen neu in den Frauenverein eingetreten.

Leider sind auch drei Mitglieder verstorben. Matthias Walther entzündete eine Kerze und gedachte mit einfühlsamen Worten der Verstorbenen.

Denise Meyer verabschiedete Nadja Scalia aus dem Vorstand. Judith Thurnheer rezitierte ein selbst verfasstes, grossartiges Gedicht zum Abschied unseres spirituellen Begleiters, Matthias Walther, der die Pfarrei Ende Juni verlassen wird.

Matthias Walther dankte allen Frauen für die gute Zusammenarbeit und sprach für alle ein eindrückliches Segensgebet.

Nach dem geschäftlichen Teil wurde ein feiner Imbiss serviert, bevor die Gäste in den Genuss eines musikalischen Intermezzos kamen. Zwei junge Künstler, Ruben Stritt und Nils Inauen, Schüler einer Musikklasse des Gymnasiums Muttenz, begeisterten die Anwesenden mit ihrem virtuosen Spiel auf dem Vibraphon und dem Klavier, sowie mit ihrem Gesang. Der grosse Applaus war verdient. Danach gab es ein feines Dessert mit selbstgemachten Schwarzwäldertorten. Bei toller Stimmung und mit guten Gesprächen klang die Generalversammlung gemütlich aus.

Für den Vorstand – Jacqueline Füeg

Impressionen eines Nostalgienachmittags beim 3×20

Mit weissem Oberteil, schwarzen Hosen, Jackett oder Gilet und einem Melonenhut empfing die 3×20 Crew die Gäste am 3. April. Ganz im Sinne des Nostalgieanlasses, der Charlie Chaplin gewidmet war.

Mit einer Szene aus dem Film „Modern Time“, indem Charlie Chaplin eine seiner weltberühmten Tramp Rolle spielt und den „Nonsense Song“ singt, eröffnete unser Kameramann Roland den Nachmittag und liess uns in die Chaplin Welt eintauchen.

Einige der Anwesenden tauchten bereits letztes Jahr, beim Besuch im Chaplin Museum in Corsier-sur-Vevey, in seine Welt ein. Die von Claudia Hirschi vorgetragene Kurzfassung der Biographie des Schauspielers gab ebenfalls einige Einblicke in sein Leben und seine Werke. Charlie Chaplin gilt als erster Weltstar in der Filmgeschichte. Er war jedoch nicht nur Schauspieler und Komiker, sondern auch Regisseur und Filmproduzent. Über 80 Filme hat er gedreht. Noch heute bringt er damit Millionen von Menschen zum Lachen, Träumen und Mitdenken. Viele Besucherinnen und Besucher waren überrascht, dass Charlie Chaplin auch ein grosser Musiker und Komponist war. Die meisten seiner Filmmusiken hat er selbst komponiert, zum Teil für Orchester mit über 70 Musikern. So war es auch unbekannt, dass einige seiner Kompositionen Nummer Eins Hits wurden, wie z.B. „Love is my song“ aus dem Film „die Gräfin von Hong Kong“ oder „Smile“ aus „Modern Time“. Wir kamen auch in den Genuss, die deutsche Fassung von „Love, so heisst mein Song“, gesungen von Petula Clark, sowie eine instrumentale Version mit Saxophon von „Smile“ zu hören. Der Hauptteil des Nachmittags wurde dem Film „Der Pilger“ gewidmet, einer lustigen Verwechslungskomödie zwischen einem Sträfling und einem Pfarrer – im Jahre 1923 gedreht.

Als sogenannte Kinoverpflegung gab es Salzstangen und Donuts. Die Vorführung kam gut an und regte einige interessante Gespräche an. Als Andrea Wyss das Gedicht „Als ich begann mich selbst zu lieben“ von Chaplin vorlas wurde es still und andächtig im Saal. Eine grosse Freude war es, unserer 100-jährigen Besucherin zu gratulieren und ihr zum neuen Wiegejahr zu singen.

Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben.


Denise Meyer f
ür das 3×20 Team

4. Frauezmorge plus … mit Bo und Ronja Katzman

Quelle: Pfarrei St. Anton Pratteln-Augst

Am 4. Frauezmorge plus… des kath. Frauenvereins konnte Gabriela Esteban nach dem feinen Zmorge den Musiker Bo Katzman und seine Tochter Ronja sowie über 80 Besucherinnen begrüssen.

Zur Einstimmung sang die Band «You Can’t Make Old Friends». Ein Song, der von lebenslanger Freundschaft und Dankbarkeit handelt.

Im anschliessenden Gespräch entlockte Jacqueline Füeg den beiden viele persönliche Aussagen, die vom Publikum mit Schmunzeln aufgenommen wurden.

Bo Katzman wuchs mit fünf Geschwistern in Pratteln auf. Mit neun Jahren erhielt er seine erste Gitarre. Bald trat er an bunten Abenden der Pfadi St. Leodegar auf. Mit der «Bo Katzman Gang» landete er 1983 seinen ersten Hit «I’m In Love With My Typewriter». Legendär sind die Auftritte mit dem Bo Katzman Chor in den grössten Konzertsälen der Schweiz. Der Name Bo Katzman entstand als Abkürzung von Borer zu Bo und dem «Auftritt» seiner Katze während seinen ersten Konzerten.

Ronja entdeckte schon früh ihr musikalisches Talent. Nach ihrem Psychologie- und Musicalstudium etablierte sie sich unabhängig von ihrem Vater als Sängerin. Als Hommage an Bo hat auch sie den Künstlernamen Katzman gewählt. Heute ist sie unter anderem festes Ensemblemitglied beim «Pfifferli» und steht diesen Sommer als Tante Dete im Musical «Heidi» auf der Bühne.

1972 hatte Bo Katzman nach einem Motorradunfall eine Nahtoderfahrung. In zwei Büchern beschreibt er, wie ihn dieses Erlebnis zur Erkenntnis gebracht hat: «Jeder Lebensweg ist ein Weg zur Liebe hin, denn es gibt kein anderes Ziel.»

Nach dem Gespräch spielte die Band «Love Will Take You Home» und «Purple Rain». Ronjas folgende Jodeleinlage beeindruckte alle. Nach «Hallelujah» ging der Anlass mit «The Rose» und unter tosendem Applaus zu Ende.

Claudia Länzlinger, für das Frauezmorge plus Team

Vom Grundstein zur lebendigen Gemeinschaft: 90 Jahre Katholische Kirche Pratteln

Skizze, kath. Kirche Pratteln, datiert 5.3.1934

Das Jahr 1934 markiert einen bedeutsamen Meilenstein in der Chronik unserer Pfarrei. In eben diesem Jahr begannen die Bauarbeiten zur Errichtung der Pfarrkirche St. Anton in Pratteln. Im Pfarreiarchiv fanden wir eine alte Skizze des geplanten Kirchenbaus, datiert auf den 5. März 1934. Wer heute die Muttenzerstrasse entlanggeht wird bemerken, dass die Kirche sich seitdem verändert hat. Ein grosser Glockenturm erhebt sich nun anstelle des einst kleinen Glockenturms. Die Katholische Kirche in Pratteln hat sich im Laufe der Jahre immer wieder gewandelt.

Aus der bleistiftgezeichneten Vision wurde Realität: Die Kirche wurde aus vielen Steinen errichtet. Der sichtbare Grundstein ist noch heute vorne links in der Kirche zu sehen. Er wurde am 1. Juli 1934 gelegt. Doch letztlich ist es Christus, der Eckstein dieser Kirche ist und sie zusammenhält. Diese Kirche erlangte ihre Lebendigkeit nicht allein durch den Bau eines Gebäudes, sondern durch die Menschen, die hier feierten, beteten und Gemeinschaft lebten – bis zum heutigen Tag und darüber hinaus.

Wir dürfen auf eine bewegte 90-jährige Geschichte unserer katholischen Kirche in Pratteln zurückblicken. Vor einiger Zeit hat Peter R. Füeg die Geschichte der Pfarrei zusammengetragen und niedergeschrieben. Herzlichen Dank. Eine zusammenfassende Chronik findet sich hier.

Ausblick auf das Jubiläumsfest

Am Sonntag, den 9. Juni, möchten wir das 90-jährige Jubiläum besonders feierlich begehen. Wir laden Sie bereits heute ein, sich diesen Sonntag zu reservieren, und freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen diesen Festtag zu begehen. Geplant ist ein festlicher Gottesdienst für alle Generationen. Anschliessend laden wir zu einem bunten und fröhlichen Pfarreifest in den Pfarrgarten und die Räumlichkeiten der Pfarrei ein. Nur durch gemeinsame Anstrengungen wird dies gelingen. Helfende Hände sind beim Fest von grosser Bedeutung. Gerne können Sie sich bereits heute bei Nadja Scalia melden, wenn Sie bereit sind, eine Aufgabe während des Festes zu übernehmen.

In Dankbarkeit für die Vergangenheit und mit Hoffnung für die Zukunft laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns das Jubiläum unserer Kirche zu feiern und daran mitzuwirken, dass sie auch in den kommenden Jahren ein Ort des Glaubens, der Gemeinschaft und des Lebens bleibt.

Matthias Walther, Gemeindeleiter

Impressionen: Von Palmsonntag bis Ostern

Herzlichen Dank

Wir durften in der Karwoche und an Ostern bewegende Gottesdienste feiern.

Damit dies möglich war, haben viele Menschen mitgeholfen. Herzlichen Dank den Helfenden für die Vorbereitungen für Palmsonntag. Danke fürs Grünzeug schneiden und bringen und für alle helfenden Hände, welche die Palmsträusse sowie die grossen Palmen gebunden und geschmückt haben.

 
Ein besonderer Dank gilt auch der ökumenischen Zusammenarbeit und allen Helferinnen und Helfern, die bei den Vorbereitungen und Anlässen mitgewirkt und geholfen haben. Wir durften wiederum drei gemeinsame Feiern gestalten. Den Gründonnerstag im Romana, mit dem traditionellen Lammessen, das Taizé-Gebet am Karfreitagabend sowie die Osternachtfeier in der katholischen Kirche. Wir sind dankbar für diese lebendige Ökumene und das miteinander Feiern.

Herzlichen Dank auch an allen Mitfeiernden

Das Pfarreiteam

ökumenische Osternachtfeier

Karfreitagsliturgie und ökumenisches Taizégebet

ökumenische Agapefeier am Gründonnerstag

Palmsonntag – Familiengottesdienst

Palmbinden

Impressionen: Zwischen Kreuz und Auferstehung

Der spirituelle Anlass, Zwischen Kreuz und Auferstehung, vom 25. März, war ein harmonischer Abend. Menschen aus unserer Gemeinde, wie auch aus der Umgebung, haben sich getroffen, um miteinander kreativ zu sein. Kreativ im Tun aber auch kreativ in Gedanken.

Im ersten Teil hörten wir von der Zerrissenheit, des nicht verstehen Könnens und vom Annehmen müssen was geschehen war. Der euphorische Anfang des Einzugs Jesu in Jerusalem, der zum traurigen Ende führte – dieses traurige Ende, hatte jedoch nicht das letzte Wort.

Negative Erfahrungen machen wir Menschen immer wieder. Die Kunst ist positiv zu bleiben. Was ab und zu eine grosse Herausforderung ist. Mit der Geschichte von Lukas 24,1-12 «Die Frauen und Petrus am leeren Grab» werden wir aufgefordert einen positiven Blick für die Gegenwart sowie zuversichtliche Gedanken für die Zukunft zu haben. Wir müssen bereit sein es zu wollen.

Im zweiten Teil wurde es kreativ. Wir erhielten ein Kreuzrohling und mit vielen unglaublich schönen farbigen Glasstücken durften wir unser eigenes Kreuz gestalten. Die Ergebnisse waren unglaublich schön.

Der gemeinsame Abschluss zeigte die Verbundenheit, die wir durch Christus leben dürfen. Danke fürs Mitmachen.

Matthias, Conny und Paola

Impressionen 3 x 20 vom 7. Hornig 2024

Gemütlich war es an diesem Nachmittag! Bunt gedeckte Tische mit Winterlandschafts-Servietten und Fasnachtsdeko verwandelten den Saal in die entsprechende Atmosphäre.  Weder Larven noch Täfelis fehlten. Die Schenkeli zum Kaffee sowie die Chäschuechli mit Salat zum Zvieri haben bestens gemundet.

Mit einer amüsanten Geschichte von drei Schweinchen, die tanzen konnten und damit ihrem Herrn zum Glück sowie zur Heirat mit der Gutsherrntochter verhalfen, eröffnete Anne Marie Strickler meisterhaft den Nachmittag. Es war ganz ruhig im Publikum, das ihr förmlich an den Lippen hing, gespannt zuhörte und dem sie ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern konnte. Als Auftakt zur Geschichte, die mit der Hochzeit endete, spielten Madlena Amsler und Judith Schmid inbrünstig einen beschwingtenTanz dazu, so dass es nur so in den Beinen juckte.

Nach der Kaffeepause leitete Judith Thurnheer gekonnt in die Vorfasnachtszeit ein: „d’Frau Fasnacht noht mit grosse Schritt… D’Schniedere liegt mit Grippe im Bett, ich weiss nit ob an dr Fasnacht jede si Kostüm het…. D’ Piccolo sinn putzt und gstrählt… Alli könnes kum erwarte, bis d’Fasnacht ändlig duet starte“. Wieder einmal dürften wir ihre Künstlerader geniessen.

Statt Piccolos nahmen Madlena und Judith wieder ihre Flöten und präsentierten meisterhaft den „Arabimarsch“. Er war ein Genuss für die Ohren.

Dann trat die Schnitzelbänklerin Pierrette auf die Bühne und brachte ein wenig Basler Stimmung mit. Eine langjährige Verbundenheit mit Pratteln sei besonders durch Claudia und Markus Ramseier entstanden. Markus hat sie ermutigt Schnitzelbänke zu schreiben. Er hat

auch ein paar Verse von ihr in seinem Repertoire aufgenommen. Zur Hommage an Markus hat Pierrette die Melodie von der Stachpalme ein wenig abgeändert und zwischen den Versen auf der Mundharmonika gespielt. Ihre Verse hat sie sehr verständlich formuliert. Zur grossen Freude des Publikums waren sie gespickt mit Pointen über den FCB, den Fahrplan der BVB, den schnellen Einstieg in den Lehrerberuf, Putin und Trump. Alles sehr subtil, fein und doch treffsicher.

Judith Thurnheer unterhielt uns noch mit einer lustigen, wahren Anekdote über eine alte Suppenschüssel und die darin gratis an der Fasnacht gespendeten Suppe in einer Privatstube in der Basler Altstadt.

Bravo und herzlichen Dank all denjenigen, die zum guten Gelingen des Anlasses beigetragen haben.

Neubau Spielplatz

Benutzerhinweise – Spielplatz:

Kinder dürfen die Spielgeräte nur unter Aufsicht der Eltern oder eines Erwachsenen benutzen.
Auf andere Benutzer ist Rücksicht zu nehmen.
Nachtruhe von 22 – 7 Uhr.

Vor kurzem konnte der Neubau des Spielplatzes hinter der katholischen Kirche abgeschlossen werden. Der Spielplatz ist jetzt bereit zum Spielen und Entdecken für Kinder und ihre Eltern.

Herzlichen Dank an die Institutionen und Gruppierungen, die uns beim Neubau des Spielplatzes unterstützt haben:

  • Musikgesellschaft Pratteln
  • Römisch-katholische Landeskirche Baselland
  • Bürgergemeinde Pratteln
  • Wenger Gartenbau
  • Swisslos Fonds
  • Ökumenischer Mittagstisch Romana
  • Pfarreifest 2023

Wir möchten uns auch bei vielen weiteren großzügigen Spenderinnen und Spendern bedanken. Ihre Unterstützung hat dazu beigetragen, unseren neuen Spielplatz zu verwirklichen.

«2 x Weihnachten»: grosse Solidarität mit Armutsbetroffenen

Die Aktion «2 x Weihnachten» fand dieses Jahr zum 27. Mal statt. Sie wird gemeinsam getragen von SRG SSR, der Schweizerischen Post, Coop und dem Schweizerischen Roten Kreuz. Die Schweizer Bevölkerung sowie zahlreiche Unternehmen spendeten 317 Tonnen Lebensmittel und Hygieneprodukte für armutsbetroffene Menschen.

Am 1. Februar fand die Aktion für die Klienten der Sozialberatung statt. Zusätzlich spendete die Caritas Kleidung und das Projekt Handwerk mit Herz spendete Strickwaren. Von der Pfarrei konnte damit insgesamt 30 Haushalten, mit 120 Menschen geholfen werden. Unterstützt wurden wir von einem 6-köpfigen Team von Freiwilligen der Pfarrei St. Anton, dem Projekt DaN (Dienst am Nächsten) sowie Klienten der Sozialberatung.

Nochmals allen, die geholfen haben, auch dem Transport-Team von Cartons du Coeur, ein herzliches Dankeschön. Die Menschen schätzten dieses Angebot sehr und waren sehr dankbar. Nach dem Anlass erhielt ich von einer alleinerziehenden Mutter ein Foto eines Kuchens, welchen sie mit den gespendeten Zutaten backen konnte.

Die Medienmitteilung der Aktion 2 x Weihnachten 2023/2024 finden Sie unter:

https://www.redcross.ch/de/medienservice/2-x-weihnachten-grosse-solidaritaet-mit-armutsbetroffenen

Instagram Beitrag:

https://www.instagram.com/reel/C3BMWkHxVRL/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==

Isabel Minck, Sozialberatung St. Anton

Impressionen 3 x 20 vom 3. Januar 2024

Mit viel Schwung und Elan traf sich am 3. Januar 2024 eine 9-köpfige Crew und verwandelte den leeren Pfarreisaal in ein festliches Lokal. Einen Tag zuvor hatte die Theatergruppe ihre Kulissen und die Bühne geschmackvoll eingerichtet.

So war beim Eintreffen der Besucherinnen und Besucher, ein manches: „Oh wie schön / richtig gemütlich / sehr einladend!“ zu hören.

Nachdem um die 80 Gäste kulinarisch mit Kaffee, Süssem sowie genügend Wasser versorgt waren begann die Aufführung.

Die nächsten 80 Minuten vergingen wie im Nu. Der Schwank „Viel Uufregig um nüüt“ von Claudia Gysel wurde meisterhaft durch die Schauspielerinnen und Schauspieler vom Senioren Theater Sissach dargestellt. Die Spannung war von Anfang an da und hielt bis zum Schluss. Gegenseitige Meinungen, hitzige Wortgefechte, Missverständnisse sowie Hinterlistigkeit umrahmten das Stück. Doch Dank Solidarität, Freundschaft und Bemühungen nach Versöhnung, konnten alle Streitereien beseitigt und ein Happy End gefunden werden.

An lustigen Situationen, Pointen sowie Interaktionen fehlte es nicht. Die Lachmuskeln wurden aktiviert. Es war ein freudiger und gelassener Nachmittag.

Unser Dank gebührt Euch, liebes Publikum, dem Senioren Theater Sissach sowie allen, die zum guten Gelingen des Anlasses beigetragen haben!

Denise Meyer
Für das 3×20 Team

Impressionen aus der Advents- und Weihnachtszeit

Christus segne dieses…Jahr

10 Kinder, begleitet von Jugendlichen, Eltern und Religions-Lehrpersonen, haben sich am 6. Januar bei Kälte und leichtem Regen auf den Weg gemacht, um den Menschen in Pratteln und Augst den Haussegen 20*C+M+B+24 (Christus segne dieses Haus) zu bringen. In zwei Gruppen als Könige und Engel verkleidet, haben sie für das diesjährige Projekt in Amazonien Spenden gesammelt, Lieder gesungen und einen Vers mit persönlichem Gruss der Könige aufgesagt. Während ihrem Einsatz haben sie auch in den beiden Altersheimen Madle und Nägelin gesungen und den Gottesdienst im Romana besucht.

Es war schön, nach drei Jahren Corona- und krankheitsbedingter Pause, wieder mit den Sternsingerinnen und Sternsinger unterwegs zu sein und so herzlich von den Menschen, die besucht wurden, aufgenommen zu werden. Das Sternsingen ist immer ein emotionales Erlebnis – für Kinder und Erwachsene. Nach drei Stunden singen, laufen und Stern tragen, gab es am Schluss feine Lasagne von Patricia Godena, was genau die richtige Stärkung nach so viel Anstrengung war. Und natürlich wurden, dank den Dreikönigskuchen, noch weitere Könige erkoren. Nach dem Verteilen der Süssigkeiten, war es auch wieder Zeit nach Hause zu gehen.

Vielen Dank dem ökumenischen Team, allen Eltern, Geschwistern und Firmanden, die dabei waren, geholfen haben und das Sternsingen unterstützt haben!

Assunta D’Angelo und Marcel Cantoni

Krippe im ökumenischen Kirchenzentrum Romana

Krippe und Wunschbaum in der katholischen Kirche St. Anton Pratteln

Rückblick Krippenspiel in Pratteln

29 Kinder haben seit den Herbstferien das Stück «Ab uf Ägypte» von Roswitha Holler-Seebass eingeübt. Am 3. Advent durften sie zweimal, in vollbesetzten Räumen, das Stück aufführen. Maria und Josef mussten vor Herodes nach Ägypten fliehen, begegnen dort einem Reporter, der gleich alle Neuigkeiten zu Extrablättern verarbeitet, werden erst zur Anmeldung auf die Behörde geschleppt und treffen dort auf die drei Könige. Auch diese haben einen Umweg über Ägypten genommen. Da die Beamten hinter Maria und Josef nur eine Bettelbande mit rührseliger Geschichte vermuten, wird die ganze Weihnachtsgeschichte in Rückblende erzählt. Hirten begegnen dem Kind und sind überwältigt und ein Engelchor singt wunderschön. Maria und Josef erhalten zuletzt Asyl und werden von einem Ägypter aufgenommen, bis es in ihrem Land wieder sicher ist. Mit vielen Liedern von Andrew Bond und musikalischen Einlagen mit Flöte, Klarinette, Xylophon, Cajón und den prächtigen Kostümen, war das Stück ein gelungenes Miteinander.

Das Singen geht auch im neuen Jahr weiter

Im neuen Jahr wird die Formation vom Krippenspiel noch beim Sternsingen am 6. Januar dabei sein, im Kuspo auftreten und den wohlverdienten Belohnungsausflug mit Schlittschuhfahren haben.

Ab dem 24. Januar 2024 ist der ökumenische Kinderchor Rägeboge wieder für alle Kinder ab 6 Jahren geöffnet, die gerne mitmachen möchten. Eine Voranmeldung ist nicht nötig, Interessierte können einfach zur Probe kommen, immer jeweils am Mittwoch von 17 – 18.30 Uhr im Oase-Saal hinter der Katholischen Kirche (Rosenmattstrasse 10).

Assunta D’Angelo und Roswitha Holler-Seebass

Weihnachtsstimmung im Romana

Vor dem Romana flackern in Tontöpfen kleine Kerzen. Der Kirchenraum füllt sich immer mehr. Es müssen noch mehr Stühle aufgestellt werden, damit alle einen Platz finden. Alle sind sie da, um «D’Müüsli vo Nazareth» auf der Bühne zu sehen. Sie verkünden uns und allen eine wichtige Botschaft: «Jesus der Retter ist geboren». Wir kommen in den Genuss eines klangvollen und berührenden Krippenspiels. Herzlichen Dank an Vreni Hartmann und Jacqueline Tschumi, an all die Kinder und Freiwilligen, die diese Aufführung ermöglicht haben. Zum Schluss des Krippenspiels trifft das Friedenslicht aus Bethlehem ein. Jugendlichen haben es auf dem Münsterplatz in Basel abgeholt.

Die weihnachtliche Stimmung tragen wir nach draussen. Bei Glühwein und Punsch wird vor dem Romana das bunt leuchtende Adventsfenster eröffnet. Herzlichen Dank an Rosmarie Rüegsegger und die Gruppe «Frauen kreativ», die das Adventsfenster gestaltet haben. Dieses Hoffnungsfenster wird bis zum Ende der Weihnachtszeit leuchten.

Rorate Lichtfeiern:
6. Dezember in Pratteln, 13. Dezember im Romana, 14. Dezember in Pratteln gestaltet vom Frauenverein und „The Boys“

Unter einem guten Stern

Ein Licht über Bethlehem © Beuroner Kunstverlag

 

Im Weihnachtsbild, das wir für unsere Pfarrei ausgewählt haben, ist ein einfacher Stall mit Krippe, Maria, Josef und das frisch geborene Jesuskind zu sehen. Der Ort ist schlicht, aber er strahlt Wärme und Licht aus. Und über all dem leuchtet ein grosser, heller Stern. Ja diese Geburtsstunde steht unter einem guten Stern, steht im Licht. Das Weihnachtsbild besteht aus den gleichen Farben wie unser Pfarreilogo, als auch unsere Kirchenfenster in Pratteln. Rote, orange und gelbe Farbtöne sind zu entdecken.

Weihnachten spielt in der Chronik der Pfarrei St. Anton eine zentrale Rolle, denn die Pfarrei wurde an Weihnachten gegründet. Genau genommen hat der Bischof von Basel, Josephus Ambühl, zur Vigil von Weihnachten, am 24. Dezember 1933 die Pfarrei Pratteln-Schweizerhalle errichtet. Vor 90 Jahren war es Katholiken von Pratteln wichtig, ihren Glauben und ihre Tradition zu leben. Sie hatten die Vision, eine „Krippe“ und „Herberge“ des Glaubens zu errichten. So bemühten sie sich um die Gründung einer eigenständigen Pfarrei, um die Seelsorge vor Ort und um den Bau einer Kirche. Bereits im Dezember 1934 konnte die neu erbaute Pfarrkirche eingeweiht werden.

Die Pfarrei St. Anton Pratteln-Augst richtet sich auch 90 Jahre später auf den Stern, auf Gottes Licht aus. Sie möchte ein Ort sein, wo Jesus zu Hause ist, Menschen Gott begegnen und sich von ihm stärken lassen können. Ein Ort, wo tragende und positive Gemeinschaft gelebt wird und die Türen für alle offen sind.

Liebe Pfarreiangehörige, wir wünschen Ihnen frohe und lichtreiche Weihnachtstage voller Wärme. Lasst uns miteinander als Gemeinschaft hoffnungsvoll ins neue Jahr gehen. Möge der Weihnachtsstern weiter über uns allen leuchten und den Weg weisen.

Herzliche Grüsse, Ihr Pfarreiteam St. Anton

Impressionen 3 x 20 vom 6. Dezember 2023

Entschlossen und humorvoll nahm uns Judith mit zur Shoppingtour in die Stadt, um noch ein Paar Weihnachtsbesorgungen zu erledigen. Wir konnten mitfühlen, wie sie am Schluss total erschöpft zu Hause ankam und sich nur noch nach Ruhe sehnte.
Judith, du bist ein Engel!

Engel begleiten uns in der Advents- und Weihnachtszeit und schenken uns Hoffnung, Mut, Trost und Freude. Mit einem Lächeln, gutem Wort, offenem Ohr, kleinem Dienst, und noch vielem mehr kann jede, jeder von uns für Andere einen Engel sein.

Zu Gast beim 3×20 war auch ein Engel und zwar Mirjam Toews, Gründerin der MusikSpitex. Sehr einfühlsam und überzeugend erklärte sie uns die Tätigkeit dieser Organisation, die durch ihre Musik, Menschen in ihrer Krankheit unterstützen und glücklich machen wollen. Danke Mirjam, dass du an die Kraft der Musik glaubst und diese Initiative ins Leben gerufen hast!

Bei Kerzenlicht und wunderschön dekorierten Tischen kamen wir in den Genuss klassischer Violinenklänge und sogar einem Volkslied, nachdem Mirjam nachgefragt hatte, welche Musik bevorzugt wird. Bei den Besuchen, sei es das Wichtigste, auf die Wünsche der Patienten einzugehen. Nach dem stimmungsvollen „Stille Nacht, Heilige Nacht“, durch das Publikum mitgesungen, wurde ein traditionelles Santichlauszvieri serviert.

Danke allen Engeln, die mitgewirkt haben, dass dies wiederum ein gemütlicher Nachmittag wurde, sowohl den Mithelfenden als auch den Besucherinnen und Besucher!

Gesegnete Weihnachtszeit und guten Übergang ins neue Jahr!